Was bringt das Jahr 2016? Was ist neu für Makler, Versicherer und Kunden? Wo liegen die neuen Geschäftspotenziale? Ist die persönliche Beratung gar Schnee von gestern?

Wer über die Herausforderungen nachdenkt, denen sich der Versicherungsvertrieb auch 2016 wieder stellen muss, merkt schnell: Die Veränderungen werden weiter die Digitalisierung unserer Branche betreffen. Der Vertrieb wird dadurch und durch die gesetzlichen Rahmenbedingungen immer komplexer. Doch gerade vor dem Hintergrund technischer Innovationen in der Branche wird klar: Die Entwicklungen nehmen zunehmend an Fahrt auf. Änderungen, die früher Jahre gedauert hätten, werden schneller und fordern von allen Seiten Anpassungsfähigkeit und die Bereitschaft, Neues im Alltagsgeschäft umzusetzen. Wer diese Dynamik verinnerlicht, dem bieten sich neue Kundengruppen und hohes Vertriebspotenzial.

Aber wie stark verändert sich das Versicherungsgeschäft unter anderem durch geändertes Verhalten und neue Ansprüche des Kunden? Was bleibt übrig vom altbewährten Geschäftsmodell der persönlichen und fundierten Versicherungsberatung? Ist in der neuen, digitalen Welt noch Platz für den klassischen Vermittler?

Schadenbearbeitung als Stärke

Versicherer und ihre Vertriebspartner müssen wieder gemeinsam eine Sache deutlicher nach außen tragen: Auf die Teamarbeit kommt es an! Zu verschenken haben wir alle nichts. Zurückzugeben aber schon: Immerhin erstatten Versicherer jährlich über drei Milliarden Euro an Schäden und Leistungen an ihre Kunden.

Auf die Beratung kommt es an!

In der engen Zusammenarbeit bei Schaden- und Leistungsbearbeitung ebenso wie in der Betreuung von Kunden über den Abschluss hinaus liegen unsere gemeinsamen Stärken. Und in der Beratung bleiben von komplexen und erklärungsbedürftigen Produkten genügend Fragen offen, zu denen eine App keine qualifizierte Antwort leisten kann.

Eines ist also sicher: Im Leistungsfall und in der persönlichen Beratung zeigt sich die Qualität unserer Branche.