Nach dem Schadenjahr 2013, in dem die Branche Herausragendes in der Regulierung von Flutschäden geleistet hat, sehen sich Versicherer gezwungen, ihre Wohngebäude-Bestände neu zu ordnen. Manche agieren dabei eisern an ihren Vertriebspartnern und Kunden vorbei.

In der Wohngebäudeversicherung (VGV) gibt es für Versicherer nur wenig Geld zu verdienen – die Mehrheit der Unternehmen fährt in dieser Sparte Jahr für Jahr ein negatives Ergebnis ein.

Klimaveränderung und alte Wohngebäude

Die Wohngebäudeversicherer leiden zum einen unter den Folgen des Klimawandels. So steigt nicht nur die Frequenz der Ereignisse, sondern auch der Schadenaufwand. Wetterbedingte Naturkatastrophen nehmen weiter an Zahl und Ausmaß zu.

Die Branche wird mittlerweile aber auch von einem sehr alten Gebäudebestand in Deutschland belastet. Von den rund 18 Millionen Wohngebäuden sind die meisten älter als 20 Jahre. Die Folge sind Rohrbrüche durch Verschleiß und Frost, die als Leitungswasserschäden rund 50 Prozent des Gesamtschadens in der Wohngebäudeversicherung ausmachen. Der Trend zu steigenden Schadendurchschnitten ist ungebrochen.

Tarifierung nach Alter

Die Wohngebäudetarifierung am Gebäudealter zu orientieren, ist deshalb eine gute Empfehlung zu ertragreicherem Wirtschaften.

Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern verzichtet die Gothaer darauf, ihren Kunden die Wohngebäudeversicherung zu kündigen oder ihnen ein Änderungsangebot mit Beitragsaufschlägen bis zu 100 Prozent zu unterbreiten. Diese Politik bleibt den Versicherungsnehmern der Gothaer erspart.

Maklermandat ernst genommen

„Außerdem können sich Makler bei uns sicher sein, dass wir nicht einfach über ihre Köpfe hinweg den Kontakt zum Kunden suchen“, erklärt Thomas Leicht, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Allgemeine. „Wir nehmen das Vertretungsmandat unserer unabhängigen Vertriebspartner sehr ernst. Das ist aus unserer Sicht unter guten Geschäftspartnern unverzichtbar.“

Die Gothaer Wohngebäudemodernisierung bietet Maklern und ihren Bestandskunden viele Vorteile.

Wohngebäudebestandsverträge mit Bedingungswerken vor 2008 sollen auf die aktuellen Gothaer Wohngebäudebedingungen VGB 2014 umgestellt werden. Mit einem klaren Ziel auf Augenhöhe: Neben vorteilhaften Vorzugskonditionen und der Gothaer Leistungsgarantie für Altverträge steht die unkomplizierte Durchführung der Umstellungsaktion für Makler im Fokus. Ebenso wie die Möglichkeit, Mehrbeitrag zu generieren.

Unabhängige Vertriebspartner der Gothaer erhalten die zur Unterschrift vorbereiteten Umstellungsangebote je Versicherungsnehmer zugesandt. Sie haben bis spätestens 31.12.2016 die einmalige Gelegenheit, ihre Alt-Bestände wetterfest für die Zukunft zu machen.

Die Modernisierungs-Highlights im Überblick:

  • Vorzugskonditionen zur Modernisierung
  • Die im Rahmen dieser Aktion umgestellten Verträge sind für zwei Stammfälligkeiten ab Vertragsänderung von der Beitragsanpassung ausgenommen.
  • Beitragsanpassungen aufgrund des Gebäudealters sind dauerhaft ausgesetzt.
  • Das Neuordnungsangebot entspricht mindestens dem Deckungsumfang des aktuellen Vertrages.
  • Die Gothaer bietet die unbefristete Leistungsgarantie für eventuell im Einzelfall auftretende Verschlechterungen gegenüber dem Alt-Vertrag.
  • Die Leistungsverbesserungen der VGB 2014 gelten bei Vertragsneuordnung ab sofort.