Eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein Leben ohne finanzielle Sorgen ist der Erhalt der Arbeitskraft. Ein besonderes Augenmerk sollte deshalb darauf liegen, diese für den schlimmsten Fall einer Berufsunfähigkeit abzusichern. Dafür gibt es mehrere Lösungen.

Hartz IV oder finanziell solide aufgestellt? Dazwischen liegt oft nur ein minimaler Vorsorgeaufwand. Denn wenn Krebs, eine psychische Erkrankung oder ein Herzinfarkt eine Person aus dem Erwerbsleben reißen, gibt es vom Staat allenfalls eine marginale Erwerbsminderungsrente. Der Schritt zum Sozialamt ist dann nicht mehr weit. Wer aber rechtzeitig und mit in aller Regel überschaubarem finanziellen Aufwand Versicherungsschutz für den Verlust der Arbeitskraft vereinbart, ist vor einer solchen Notlösung gefeit und finanziell gut aufgehoben.

Zusätzlicher Schutz zum Königsweg BU

In den vergangenen Jahren hat sich das Produktangebot grundlegend gewandelt. Neben die klassische Berufsunfähigkeitsversicherung sind zusätzliche Angebote auf den Markt gekommen. Sie können eine Berufsunfähigkeitsrente nicht ersetzen, jedoch zusätzlichen Schutz bieten – perfekter Anlass für ein Beratungsgespräch. In aller Regel ist die BU-Versicherung nach wie vor der Königsweg für nahezu alle Zielgruppen. Das BU-Risiko kann dabei über eine eigenständige Absicherung oder ergänzend in Verbindung mit einer Renten- oder Lebensversicherung abgesichert werden. Dies ist eine günstige Variante zur selbstständigen BU-Versicherung. Innerhalb dieses Pakets kann auch die Beitragszahlung für den Hauptvertrag für den Fall einer Berufsunfähigkeit abgedeckt werden. Wer das BU-Risiko in eine Basisrente oder eine Direktversicherung im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung einschließt, profitiert außerdem noch von Steuervorteilen. Daneben gibt es dann noch die kollektive BU-Versicherung mit allen Annehmlichkeiten des Kollektivgeschäfts – niedrigere Beiträge und einfacheres Annahmeverfahren.

Arbeitskraftabsicherung hat viele Formen

Natürlich gibt es Menschen, die sich einen Berufsunfähigkeitsschutz aus finanziellen Gründen nicht leisten wollen oder eine derartige Versicherung wegen eines besonders risikoreichen Berufsbildes oder Vorerkrankungen nur zu einem hohen Beitrag oder überhaupt nicht abschließen können. Sie können jedoch in der Regel reduzierten Schutz über eine  Erwerbsunfähigkeitsversicherung oder eine finanzielle Absicherung bei Verlust der Grundfähigkeiten erhalten. Auch der Schutz durch sogenannte Multifunktionsrenten aus dem Bereich der Unfallversicherung bieten alternative Lösungsmöglichkeiten. Bei der Antragstellung ist bei diesen Lösungen dann weniger das Berufsbild entscheidend, sondern der Gesundheitszustand und das jeweilige Einkommen.

Für Berater und Kunden gleichwohl spannend ist auch das stark wachsende Produktsegment der Dread-Disease-Versicherung. Hier erhält der Kunde eine Einmalzahlung, sollte er an einer in den Versicherungsbedingungen definierten Krankheiten erkranken. Eine weitere Zielgruppe für diese Lösung sind Selbstständige, die damit ihren Geschäftsbetrieb sichern.  Denn die Einmalzahlung erlaubt es ihnen zum Beispiel, im Falle der schweren Erkrankung eines wichtigen Mitarbeiters für personellen Ersatz zu sorgen. Oder erforderliche Veränderungen in der Betriebsausstattung zu finanzieren. Für Berater steht also bei der ganzheitlichen Beratung der Arbeitskraftabsicherung eine große Palette an Absicherungsmöglichkeiten zur Verfügung, die in der Beratung Potenziale bieten.

Basis- oder Premiumschutz

Wer bei der Gothaer zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung greift, hat die Wahl zwischen Basis- oder Premiumtarif. Ersterer ist für all jene, die einen Grundschutz zu einem niedrigen Preis wollen. Dennoch bietet die Gothaer auch hier besondere Highlights. So gibt es etwa für Familien einen besonderen Bonus. Zudem ist eine Einmalzahlung in Höhe einer BU-Jahresrente kostenlos eingeschlossen, wenn innerhalb der Familie bei einem Kind eine von 14 definierten schweren Erkrankungen diagnostiziert wird. Was der Premiumtarif darüber hinaus bietet, kann sich sehen lassen. So gibt es einen auf sechs Monate verkürzten Prognosezeitraum, für Selbstständige bei einer Umorganisation eine Soforthilfe in Höhe von bis zu sechs BU-Monatsraten (maximal 12.000 Euro). Eine Pflegebedürftigkeit mit mindestens zwei von sechs ADL vor dem 45. Lebensjahr führt zur Berufsunfähigkeit, es gibt eine lebenslange Rente.

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