Ein heftiger Hustenanfall und plötzlich ist die linke Körperhälfte gelähmt: Im Krankenhaus erhält Manuel Gil die Diagnose: Schlaganfall durch Hirnblutung. Ein Jahr verbringt der damals 40-Jährige in einem Pflegeheim. Mehrere Reha-Aufenthalte folgten. Noch immer sitzt er im Rollstuhl, wird betreut, kann nicht mehr arbeiten. Betreutes Wohnen kann er sich nur dank seiner privaten Versicherung bei Berufsunfähigkeit leisten.

Gil ist nur ein Beispiel von vielen. Denn jeder vierte Arbeitnehmer wird im Laufe seines Berufslebens berufsunfähig. Die Gründe dafür sind vielfältig. Und meistens kommt die Berunfsunfähigkeit plötzlich und ohne Vorwarnung.

Gründe für die Berufsunfähigkeit: Unfälle nur auf Platz vier

Das Analysehaus Morgen & Morgen hat in einer Studie erneut untersucht, welches die häufigsten Gründe für eine Berufsunfähigkeit sind. Und erneut ist das Ergebnis eindeutig: Etwa ein Drittel aller BU-Fälle gehen auf Nervenkrankheiten zurück. Dazu gehören sowohl physische als auch psychische Leiden. Erkrankungen des Skeletts beziehungsweise des Bewegungsapparates sowie Krebs folgen mit 21 Prozent und etwa 16 Prozent auf den Plätzen zwei und drei.

Berufsunfähigkeit

Die häufigsten Gründe für Berufsunfähigkeit

Diese Zahlen zeigen die Entwicklung der letzten Jahre. Denn die Zahl der Berufsunfähigkeiten aufgrund von psychischen Erkrankungen steigt immer weiter. Und das quer über alle Berufsgruppen und Risikoklassen der Berufe hinweg. Gründe dafür sind vor allem Stress, Leistungsdruck und Mobbing. Unfälle hingegen rangieren nur auf Platz vier. Und nur jeder zehnte Arbeitnehmer wird im Laufe seines Berufslebens aufgrund eines Unfalls berufsunfähig. Daher ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung immer die bessere Lösung. Denn sie greift unabhängig davon, ob die Berufsunfähigkeit durch einen Unfall oder eine Erkrankung ausgelöst wurde.

 

Titelbild: © lassedesignen, Beitragbild: © Morgen & Morgen