Generation Y: Die meistbeschriebene Generation nach den 68ern. Die heute 20- bis 40-jährigen wurden rauf und runter analysiert: Die ersten Digital Natives, teamorientiert, auf Work-Life-Balance ausgerichtet und auf Selbstverwirklichung. Kein Interesse an Karriere. Planlos und sorglos im Hinblick auf Altersvorsorge und Berufsunfähigkeit.

Noch deutlicher: Für die sogenannten Millenials spielt Geld angeblich keine große Rolle mehr, außer für den Konsum.  So weit, so gut die übliche Beschreibung mit schlechten Aussichten für die Geldanlage, die Vorsorge, und auch die Absicherung gegen Berufsunfähigkeit. Aber stimmt das überhaupt?

Alles anders: Das Gehalt an erster Stelle

Eine aktuelle Studie der Beratungsgesellschaft Deloitte zeigt, dass alles ganz anders ist. Diese Generation interessiert sich vor allem für eines: Geld. Das wichtigste Kriterium beim Berufseinstieg sei der Gehaltszettel, zeigt der Deloitte Studentenmonitor.

Die hochfliegende Vision von weltumspannenden, menschheitsbeglückenden digitalen Netzwerken ist wohl einer gewissen Ernüchterung gewichen. Die Gründe: Finanzkrise, Terror und soziale Unsicherheiten. „Die Generation ist wieder materiell orientierter, sie scheinen deutlich von den vielfältigen Krisen und Unsicherheiten der vergangenen Jahre geprägt zu sein“, glaubt Maren Hauptmann, Partner Human Capital Advisory bei Deloitte.

Die Generation Y und das liebe Geld: wie ticken sie?

Wir sind auf die Straße gegangen und habe junge Leute gefragt, wie sie über Geld und Versicherungen denken. Erstaunlich, was da kam.

Die jungen Leute wissen, dass sie sich um ihre Zukunft selber kümmern müssen. Aber Zukunft ist jetzt oder spätestens übermorgen und Angst machen gilt sowieso nicht. Denn Zukunft kann ja auch Spaß machen, wenn das Spiel attraktiv ist und man dabei gewinnen kann, etwa mit Aktien, Bitcoins, Edelmetallen. Bietet man andere Produkte an, wie zum Beispiel die Absicherung im Falle der der Berufsunfähigkeit durch eine ‚Leibrente‘, muss man damit rechnen, dass junge Menschen den Glitzer, die Spannung und vor allem die Belohnung vermissen.

Diese starken jungen Erwachsenen freuen sich auf ihre Zukunft. Kann man mit ihnen trotzdem über das Thema reden: was ist eigentlich, wenn?  Es ist von Vorteil, das Gespräch mit ihnen früh zu suchen. Denn offenbar sind Berufsanfänger offener für Beratung als Ältere, von denen viele bereits eigene Strategien für die Zukunft entwickelt haben. Und da spielen die Produkte der Versicherer nicht immer eine Hauptrolle.

Jung, erfolgsorientiert und unwissend

Die jungen Durchstarter sind grundsätzlich bereit, zu sparen und vorzusorgen, doch nur wenige wissen, wie es geht. Das sogenannte Drei-Säulen-Modell – die Mischung aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Altersvorsorge – ist für viele zu komplex, um durchgehend verstanden zu werden. Eine aktuelle Untersuchung des Versorgungswerks MetallRente macht das noch einmal deutlich. Und eine Studie der Gothaer zeigt, dass sich vor allem unter 30-jährige zu wenig gegen Berufsunfähigkeit und andere biometrische Risiken absichern. Sie unterschätzen schlichtweg das Risiko.

Beratung zur Berufsunfähigkeit: Ja, aber mit Respekt

Dabei sind junge Leute durchaus der Beratung durch Profis gegenüber offen bis positiv eingestellt. Wichtig ist die persönliche Vertrauensbasis. Die kann vor allem geschaffen werden, wenn der Berater seine Kunden versteht und sie für voll nimmt. Und ihnen die passenden Lösungen anbietet, auch für den Fall der Berufsunfähigkeit. Daher haben wir für die Durchstarter besondere Tarife entwickelt: die BU Invest und die Starter-BU. Die passenden Zielgruppenunterlagen finden Sie hier.

Titelbild und Video: © newfinance