Der diesjährige America’s Cup, die älteste Segelregatta der Welt vor der Küste Bermudas, wurde überschattet von einem spektakulärem Crash und schweren Schäden. Heftiger Wind, hohe Wellen und sintflutartiger Regen stellten die besten Skipper der Welt vor große Probleme. Im vierten Halbfinal-Rennen der Teams New Zealand und Großbritannien geriet die neuseeländische Yacht während eines Manövers außer Kontrolle. Und kenterte spektakulär. Zwei Segler der sechsköpfigen Crew gingen dabei von Bord und fielen ins Wasser:

Noch schlimmer traf es das schwedische Team. Der Skipper verlor für längere Zeit komplett die Kontrolle über seinen Katamaran. Dieser segelte in die falsche Richtung, verließ die Strecke und kollidierte beinahe mit einem Zuschauerboot. Und auch die Briten hatten mehrmals mit technischen Problemen zu kämpfen, stießen zwei Mal mit Konkurrenten zusammen.

Als Skipper um die Welt – ohne Risiko!

Wer dennoch oder gerade wegen der spektakulären Bilder selbst lossegeln will, hat jetzt gute Aussichten: Laut Branchenaussagen kommen aktuell auf 100 freie Stellen als national oder international tätiger Skipper nur etwa 40 Bewerber. Die Chancen als qualifizierter Skipper eine Arbeitsstelle zu finden, sind also glänzend! Doch die Verantwortung für Crewmitglieder und Boot ist groß.

Ein ausreichender Schutz für das Boot ist unerlässlich. In vielen Ländern ist eine Versicherung für private Skipper sogar gesetzlich vorgeschrieben. Mit einer Haftpflichtversicherung sind die komplette Crew und Schäden an der Yacht – egal ob durch Unfälle oder Fahrlässigkeit verursacht – versichert. Und das, mit Ausnahme der USA und Kanada, weltweit, in nahezu jedem Revier auf jedem Törn.

Titelbild: © lassedesignen, Videos: © bernewsdotcom