Der Fachkräftemangel, die notwendige Mitarbeiterbindung und der Kampf um Talente sind ein Resultat des demografischen Wandels. Zudem die immer höhere Lebenserwartung, die aber auch mit immer mehr Erkrankungen einhergeht. Arbeitgeber sehen sich deshalb verschiedensten Herausforderungen gegenüber: Wie gewinne ich engagierte Fachkräfte? Und wie binde ich diese langfristig an meinen Betrieb? Unternehmen, die als sozial engagierte Firma in der Öffentlichkeit auftreten, haben gute Chancen, im Fachkräfte-Krieg als Sieger hervor zu gehen. Eine betriebliche Krankenversicherung (bKV) kann zusätzlich positive Impulse geben.

Die Abbildung zeigt die Zunahme von Krankheiten in Relation zum Alter.

Positive Erfahrungen sorgen für emotionale Bindung

Arbeitgeber werden immer öfter mit dem höheren Alter ihrer Belegschaft konfrontiert. Das führt zu häufigeren Fehlzeiten. Oft ist dabei der berufliche Status des Mitarbeiters ausschlaggebend. Die Vermutung liegt nahe, dass sich Arbeitnehmer in einer Position mit niedrigem Status oft benachteiligt oder nicht geschätzt fühlen. Da kann eine bKV entgegenwirken. Die Unterstützung durch den Arbeitgeber motiviert den Mitarbeiter, der sich versorgt fühlt. So tritt der Arbeitgeber als soziales Unternehmen in Erscheinung. Wenn das Kind eines Mitarbeiters schwer erkrankt, kann sich dieser sicher sein, dass sein Ein und Alles ärztliche Hilfe bekommt. Denn bei der bKV können Kinder und Lebensgefährten gleich mitversichert werden. Ist das Unternehmen an der Heilung des Kindes mit beteiligt, bindet das auf emotionale Weise den Arbeitnehmer an seinen Betrieb.

War for Talents

Ein weiteres Problem, mit dem sich viele Firmen in Folge des demografischen Wandels konfrontiert sehen, ist der Mangel an Fachkräften. Zu wenig Nachwuchs und die ältere Generation geht bald in Rente. Gerade in ländlichen Gebieten ist der Kampf um Talente spürbar. Und die Suche nach neuen Fachspezialisten ist aufwendig und teuer. Auch da kann die bKV als Puzzlestück im sozial engagierten Unternehmensbild fungieren und zur Mitarbeiterbindung beitragen.

bKV raus aus dem Nischendasein

Hohe Zuzahlung für Vorsorgeleistungen. Der Zahnersatz ist minimiert. Weil die gesetzlichen Krankenversicherungen immer weniger Leistungen beinhalten, werden privat finanzierte Zusatzversicherungen immer wichtiger. Das ist frustrierend für den Arbeitnehmer, der sich in den Gefilden der Versicherungen zurecht finden muss. Umso schöner, wenn die Firma behilflich ist.

Rund neun Prozent der Unternehmen bieten aktuell ihren Mitarbeitern eine betriebliche Krankenversicherung an. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen haben die bKV für sich entdeckt. Etwa 42 Prozent der Betriebe wissen nichts von der Existenz der gesundheitsorientierten Zusatzleistung. Im Vergleich zur bAV führt die bKV also noch ein Nischendasein. Das geht aus der aktuellen Trendstudie “Betriebliche Krankenversicherung: Viele Chancen und Potenziale für Anbieter und Vertrieb“ des Marktforschungs- und Beratungsinstituts HEUTE UND MORGEN hervor. Vermittler können hier also Aufklärungsarbeit leisten.

Weitere Argumente für die Kundenberatung zur bKV gibt es hier.

 

Grafik: Statistisches Bundesamt
Titelbild: (c) lassedesignen