Sie kann schleichend beginnen oder unerwartet eintreffen: Die Pflege eines Angehörigen. Oft sind es zunächst Kleinigkeiten, wie den Einkauf übernehmen, beim Kochen helfen. Doch je mehr die Krankheit zunimmt, desto größer wird das Aufgabenfeld der Angehörigen.

Wer die Betreuung eines Menschen übernimmt, tut dies in der Regel aus Liebe, Verbundenheit oder Pflichtgefühl. Und merkt nach einigen Wochen die Belastung der großen Verantwortung. Ständige Aufmerksamkeit, körperliche Anstrengung, unruhiger Schlaf oder der Gang bis an die Grenzen zehren an Körper und Geist.

Mit Liebe in den Burn-out

Gerade Angehörige von Demenzkranken bekommen schnell die Auswirkungen der Dauerbelastung zu spüren.

Pflegebedürftige wollen nicht ins Heim

Laut der aktuellen Pflegestatistik des Statistischen Bundesamtes wurden im Jahr 2015 2,08 Millionen Menschen (73 Prozent der Pflegebedürftigen) zu Hause versorgt. Davon 1,38 Millionen von ihren Angehörigen. Nicht umsonst spricht das Robert Koch Institut in seiner Untersuchung von den Angehörigen als Deutschlands größtem Pflegedienst. Sowohl körperlich als auch geistig Beeinträchtigte und ihre Angehörigen sehen den Umzug ins Pflegeheim oft erst als letzte Option.

Je älter die zu versorgende Person ist, desto älter sind in der Regel die Angehörigen. Und neben der ständigen Belastung durch den Pflegefall können zusätzlich Krankheiten und altersbedingte Beschwerden hinzukommen. Die Bewältigung des Fulltime-Jobs Pflege wird immer schwerer. Spätestens wenn die ersten Burn-Out-Erscheinungen eintreten, bleibt oft nichts anderes übrig als eine professionelle Pflegekraft zu organisieren.

Pflegereform unterstützt ambulante Versorgung

Seit der durchgesetzten Pflegereform im Januar 2017 ist die Erhaltung des Pflegegrades 1 um einiges einfacher geworden. Auch geistige Einschränkungen wie Demenz werden seitdem einbezogen. Das Pflegestärkungsgesetz II stärkt dabei vor allem den Bereich der ambulanten Pflege.  Doch auch nach der Umstellung übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung nur eine Teilabsicherung. Eine private Zusatzversicherung ist deswegen sinnvoll.

Pflegeversicherung: Eine Sorge weniger

Mit der Pflegetariffamilie MediPG fällt die finanzielle Sorge im Pflegefall weg. Kunden haben bis zu 3.900 Euro monatlich zur freien Verfügung. Je nach Bedarf – ob stationäre oder ambulante Pflege – können Kunden Leistungen flexibel festlegen. Zudem bietet die Pflegeversicherung MediPG eine Nachversicherung ohne weitere Gesundheitsprüfung und Wartezeiten.

Pflegende: Auszeiten gönnen

Pflegende Angehörige freuen sich vor allem über folgenden Vorteil: Möchten sie sich vom anstrengenden Pflege-Alltag erholen, können sie für den Beitragszahler eine vollstationäre Kurzzeitpflege in Anspruch nehmen. Oder sie stellen eine professionelle Pflegekraft in den eigenen vier Wänden ein und erhalten dadurch Unterstützung und Erleichterung – egal ob im Berufsalltag oder Urlaub.

Sollte sich der Pflegegrad erhöhen, fallen ab dem Folgemonat der ärztlichen Feststellung weitere Beitragszahlungen weg. Die Leistungen bleiben im vollen Umfang erhalten. Weitere Vorteile sowie Tarifdetails der Pflegeversicherungen gibt es hier.

Baustein der bKV

Kunden können schon während des Arbeitslebens der Sorge um die Zukunft entgegenarbeiten und dabei von ihrem Arbeitgeber unterstützt werden. Denn die Pflegetagegeldversicherung ist als flexibler Baustein auch in der betrieblichen Krankenversicherung wählbar. Kunden können mit der MediGroup PG entweder nur den schlimmsten aller Fälle absichern oder ein Rundum-Paket wählen. Auch hier lautet das Motto: Volle Flexibilität. Das Pflegegeld kann durch das Eintreten verschiedener Lebensereignisse (beispielsweise Renteneintritt) angepasst werden. Bisher noch nicht abgesicherte Pflegegrade können ohne weitere Gesundheitsprüfung nachversichert werden. Weitere Information zur bKV und ihren Tarifen gibt es hier.

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