Böller, Raketen, knallende Sektkoren. So schön das Silvester-Feuerwerk aussieht, so gefährlich ist es auch. Feucht-fröhlich geht es zu. Möglichst spektakulär und bunt soll es sein. Schnell geht da was schief. Welche Versicherung zahlt, wenn was passiert?

Wenn das Feuerwerk ins Auge geht

Verirrte Raketen verletzten umstehende Menschen: An Silvester keine Seltenheit. Verbrennungen im Gesicht oder den Händen – Ärzte sind in der Silvesternacht im Dauereinsatz. Die private Unfallversicherung springt ein, wenn das Zünden der Rakete ins Auge geht. Auch, wenn sich ein fremder Böller verirrt oder der Verursacher nicht in die Pflicht genommen werden kann, zahlt die persönliche Unfallversicherung.

Kaputte Gläser, ruinierte Einrichtung

Das Feuerwerk ist vorbei. Die Party im Haus noch lange nicht. Zur Feier des Tages stehen die teuren Gläser auf dem Tisch. Doch genau dieses teure Rotweinglas landet nun direkt auf dem Boden, zerspringt in tausend Glassplitter. Zu allem Überfluss verteilt sich der Rotwein auf dem Teppich und der Wand. Für all diese Schäden ist die private Haftpflichtversicherung da. Sie kommt bei Sach- oder Personenschäden Dritter auf.

Hilfe, das Auto brennt!

Auch die Meldungen über Wohnungsbrände oder brennende Autos sind an Silvester und Neujahr keine Seltenheit. Aus dem bunten Spektakel wird ohne den passenden Schutz purer ernst. Werden Gebäude oder Hausrat beschädigt, springen Wohngebäude- oder Hausratversicherung ein. Trifft die Rakete nicht das Haus, sondern das Auto, zahlt die Kaskoversicherung den Schaden. Aber Vorsicht: Bei absichtlich verursachtem Schaden greift die Kfz-Haftpflicht oder -Teilkasko nicht. Lediglich die Vollkaskoversicherung springt ein.

Happy new Year!

Bei allem gilt jedoch: Ist zu viel Alkohol im Spiel, stellen sich die meisten Versicherer quer. Denn in den Bedingungen sind Schäden, die unter Alkoholeinfluss verursacht werden, vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Zwar sind bei der Gothaer Unfallversicherung auch Unfälle oder Schäden abgesichert, die unter Alkoholeinfluss entstehen. Doch nur bis zu einem gewissen Grad. Im vollalkoholisierten Zustand und vor allem bei Vorsatz droht der Versicherungsschutz zu schwinden.

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