Die Deutschen übernehmen Verantwortung – für Ihre Finanzen. Das geht zumindest aus dem Verantwortungsbarometer 2018 der Fondsgesellschaft Fidelity International hervor. Die Studienteilnehmer wurden nach ihrem Verständnis von Verantwortung und seiner Ausprägung gefragt. Circa 70 Prozent gaben an, selbst die Hauptverantwortung für die eigenen Finanzen zu tragen. Grundsätzlich sind das gute Nachrichten.

Wolkig mit Aussicht auf wenig Renditen

Die nicht so guten Nachrichten lassen aber kaum auf sich warten. Denn im Bereich Altersvorsorge hinken die Deutschen noch immer hinter her: fast jeder Vierte nutzt demnach ein Fest- oder Tagesgeldkonto für seine Altersrücklagen. 28 Prozent der Befragten gaben sogar an, die Altersvorsorge komplett zu verweigern. Dabei sind die im Verantwortungsbarometer 2018 genannten Gründe für die Verweigerung vielfältig. Am häufigsten genannt: ich habe kein Geld, um Rücklagen zu bilden.

Ich sorge nicht fürs Alter vor, weil…

  • …ich kein Geld habe, um Altersrücklagen zu bilden. 45% 45%
  • …ich lieber im Hier und Jetzt mein Geld ausgeben will. 35% 35%
  • …ich Angst davor habe, mein Geld zu verlieren. 19% 19%
  • …ich keine Ahnung von Finanzen habe. 15% 15%
  • …ich mich auf mein Erbe verlasse. 5% 5%

Zwei Gründe, die Makler aufhorchen lassen sollten sind die Angst vor Verlusten und die Überforderung mit dem komplexen Thema Finanzen. Etwa jeder Fünfte befürchtet, dass renditestarke Geldanlagen für die Altersvorsorge zu einem Verlust dieses Kapitals führt. Diese Angst rührt nicht zuletzt aus Zeiten der Dotcom Blase oder der letzten großen Finanzkrise 2007. Viele Menschen verbrannten sich damals die Finger – oder gleich das gesamte Ersparte. Und diese Skepsis ist bis heute geblieben.

Angst ist kein guter Begleiter

Ob das auch mit der Überforderung mit der komplexen Finanzwelt zu tun hat, von der 15 Prozent der Befragten berichten? Das steht außer Frage. Denn Angst hängt vor allem von zwei Faktoren ab: schlechten Erfahrungen und Unwissenheit. Trotz der allgemeinen Skepsis nahm die Zahl der Aktionäre und Fondsbesitzer im Jahr 2017 kräftig zu. So stieg die Zahl der Wertpapierinhaber damit auf Höhen, wie sie zuletzt 2003 zu beobachten gewesen waren. Insgesamt sind aktuell 10 Millionen Deutsche wieder direkt oder indirekt am Aktienmarkt investiert. Das belegen die Zahlen des Deutschen Aktieninstituts (DAI).

Vom Verkäufer zum Ratgeber

Laut der F.A.Z. wäre es aber falsch „aus diesen Zahlen auf einen fulminanten Wandel zu einem Volk der Aktionäre zu schließen.“ Das bestätigen auch die Zahlen von Fidelity International. Insbesondere jungen Menschen zwischen 14 und 29 sind Finanzfragen zu hoch. Fast ein Viertel der Befragten fühlte sich überfordert. Aus diesen Umständen ergibt sich ein klares Handlungsfeld für Makler. Als Wegweiser mit entsprechender Expertise und langjähriger Erfahrung kann er die Problematik zumindest teilweise auflösen.

Die Gelegenheit beim Schopf

Hierin liegt ein großes Potenzial für alle Beteiligten. Für den Kunden liegt die Chance klar darin, vom Wissen des Maklers zu profitieren und eine kompetentere Entscheidung in Bezug auf seine Altersvorsorge zu treffen. Zum anderen besteht die Möglichkeit eines Imagewandels, weg vom Verkäufer hin zu einem Berater und Helfer für schwierige Lebensentscheidungen. Gleichzeitig kann der Makler als Vermittler zwischen dem Sicherheitsbedürfnis des Kunden und seiner bestmöglichen Renditechance fungieren. Angesichts der niedrigen Zinsen, die klassische Sparformen unbrauchbar machen, ist der Kunde auf diese Expertise angewiesen. Ein Produkt, mit dem er dem Kunden beides bieten kann, ist die Gothaer Index Protect. Mehr Informationen zum Einmalbeitragsprodukt finden Makler hier.

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