Feng Shui (aus dem Chinesischen: Wind und Wasser) beschreibt in der taoistischen Harmonielehre eine Verbindung zwischen dem Menschen und seiner Umgebung. Das geschieht zum Beispiel durch besondere Architektur oder Gartengestaltung. Manchmal aber wenden sich Wind und Wasser gegen den Menschen und sorgen für das genaue Gegenteil von Harmonie. Der maßgebliche Grund dafür ist das sich wandelnde Klima. Es sorgt für immer heftigere Naturereignisse. Diese äußern sich nicht nur in den stärker werdenden Stürmen – erst zu Beginn dieses Jahres litten viele Deutsche unter „Friederike“, einem sogenannten Extremorkan (wir berichteten) – sondern auch in Anomalien der Temperaturen. Ein Beispiel dafür ist der vergleichsweise späte Wintereinbruch im März. Experten sehen eine steigende Zahl ungewöhnlicher Wetterereignisse voraus, darunter Hochwasser und Hitzewellen.

Wieso Erderwärmung, es ist doch kalt?

Um die Erderwärmung zu erklären, könnte man ganze Bücher füllen. Wichtig ist an dieser Stelle aber nur, dass die heftigeren Wetterereignisse für enorme Schäden verantwortlich sind. Beispiele hierfür sind die Überflutungen von 2013 und 2016, in deren Zuge mehrere tausend Menschen ihr Eigenheim verloren, und die immer stärkeren Stürme. Der volkswirtschaftliche Schaden belief sich allein bei dem Hochwasser von 2013 laut einer Schätzung der Ratingagentur Fitch auf zwölf Milliarden Euro. Wer nicht dagegen versichert ist, steht im schlimmsten Fall vor dem finanziellen Aus.

Die richtige Versicherung

Sturm und Hochwasser gefährden nicht nur das Eigenheim, sondern auch alles, was sich zum Katastrophenzeitpunkt im Inneren des Hauses befindet. Für gewöhnlich schützt eine Wohngebäudeversicherung vor finanziellen Schäden, die am Haus entstehen, während die Hausratversicherung Möbel, Geräte und Eigentum absichert. Wichtig sind die Details. Viele Versicherer zahlen bei Sturmschäden nämlich erst ab Windstärke 8, das bedeutet, ab einer Geschwindigkeit von 62 Kilometern pro Stunde. Noch genauer zu betrachten ist die Versicherung von Schäden durch Starkregen und Überschwemmung, denn diese sind nur dann abgedeckt, wenn ein Zusatzbaustein mit in den Vertrag aufgenommen wird.

Bei Wasser und Wind

Die Wohngebäudeversicherung der Gothaer deckt in allen drei Tarifen Schäden durch Brand, Blitzschlag, Leitungswasser, Sturm und Hagel ab. Die Elementarschadenversicherung steht als Zusatzbaustein zur Verfügung. Ähnlich verhält es sich mit der Hausratversicherung. Einbrüche, Sturm und Feuer sind fest versichert. Ein Hochwasserschaden muss extra mitversichert werden.

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