Irgendwie scheint sie niemand zu verstehen. Streitpunkt: Die Generation Y. So werden die aktuell 20- bis 35-Jährigen genannt, die heute schon und in naher Zukunft immer größeren Einfluss ausüben. Egal, ob in der Arbeits-, Finanz,- oder Wirtschaftswelt. Während vorherige Generationen konservative Anlagemöglichkeiten bevorzugten, entwickeln die sogenannten Millennials ihre eigene Dynamik. Veränderungen? Vorprogrammiert.

Aber so richtig einschätzen kann sie keiner. Die Zeit schreibt: „Viele Junge sind mit Altersvorsorge überfordert.“ Absatzwirtschaft.de kontert mit: „Millennials werden zu Finanzfüchsen und überraschen beim Thema Geld.“ Wer hat recht und wie wollen diese jungen Menschen beraten werden?

Generation Y: Freiheiten und Fragen

Aber wer gehört überhaupt zur Generation Y. Die Bevölkerungskohorte umfasst alle, die zwischen 1980 und 2000 geboren sind. In Deutschland stellen Millennials laut dem Marktforschungsunternehmen GfK 15 Prozent aller Privathaushalte in Deutschland. Bis zum Jahr 2020 soll der Anteil auf deutlich über 20 Prozent anwachsen.

Ihr Alleinstellungsmerkmal: Eigensinnigkeit. Sie haben bestimmte Vorstellungen der Arbeitsbedingungen, die bereits jetzt den Arbeitsalltag beeinflussen. Starre Hierarchien werden hinterfragt, flexible Arbeitszeiten gefordert. Arbeiten: Mobil und flexibel. Die digitale Generation, technikaffin und motiviert, will Eigenverantwortung übernehmen.

Das Leben als Balanceakt

Hedonistisch veranlagt, sind Lebensgenuss und Leistung für die Millennials untrennbar miteinander verbunden. Zwar als „Egotaktiker“ verschrieben arbeiten sie intensiv, haushalten jedoch mit ihren Kräften. Statussymbole vorheriger Generationen wie teure Firmenwagen, Golduhr als Zeichen der Firmenloyalität und Chefposten – uninteressant. Die jungen Menschen ziehen mehr Zeit mit Freunde und Familie allem Übrigen vor. Die Generation Y geht weniger Kompromisse ein. Arbeitgeber, die um qualifizierten Nachwuchs konkurrieren, sind gezwungen sich diesen Herausforderungen zu stellen.

Nächste Anlegestelle: Düstere Zukunft?

Doch steuern die Millennials nun das Schiff namens „Geld“ gen strahlenden Sonnenschein entgegen. Oder drohen sie zu kentern? Die Aussagen diesbezüglich: Sehr konträr. Vor allem beim Thema Altersvorsorge. Eckpfeiler wie Sicherheit und Rendite sind gefragt.

„Die Mehrzahl der jungen Leute ist optimistisch, wenn sie an ihre eigene Zukunft denkt. Aber die Generation Y zweifelt immer mehr an der privaten Vorsorge. Nur 35 Prozent aller Jugendlichen sparen regelmäßig für ihre Altersversorgung. Dabei erstaunt der Realitätssinn der jungen Leute. Ihnen ist klar, dass die Vorsorge-Angebote und die jetzigen Rahmenbedingungen kein angemessenes Leben im Alter sichern“, so Jugendforscher Professor Klaus Hurrelmann der Hertie School of Governance in Berlin.

Nicht besser aber anders

Doch sieht alles so düster aus? Nein. Denn die Millennials denken anders. Ihr Plan: Frührente. Und obwohl sie im Alter ähnlich wie Generationen zuvor auf einen Mix aus staatlicher Rentenversicherung und betrieblicher Altersversorgung und andere privat angesparte Rücklagen zurückgreifen müssen. Der Vorteil der Generation Y: Unabhängigkeit. Weil sie im Vergleich zu früheren Generationen besser versorgt sind. Dies geht aus der Schroders Global Investor Study (GIS) 2017 hervor, für die mehr als 22.000 Anleger befragt wurden.

“Die finanzielle Situation der Millennials ist erschreckend. Das hören wir allzu oft. Es ist deshalb erfreulich, dass junge Anleger in vielerlei Hinsicht eine deutlich andere Einstellung zu ihrer Altersvorsorge haben als ihre Eltern“, erklärt Lesley-Ann Morgan, Head of Retirement bei Schroders.

Grund: Die jungen Menschen der Generation Y sind sparfreudiger. Aber auch risikofreudiger. So sind sie bereit, ganze elf Prozent des eigenen Gehaltes für die Altersvorsorge anzulegen.

“Wenn Sie zu einem frühen Zeitpunkt damit beginnen zu sparen, hat dies erheblichen Einfluss auf die Höhe Ihres Ruhestandseinkommens. Die wundersame Wirkung des Zinseszinseffekts, bei dem Sie Renditen auf Ihre Renditen erwirtschaften, summiert sich im Laufe von 30 oder 40 Jahren Ansparphase”, sagt die Altersvorsorgeexpertin.

Beratung: Langfristig

Maklern und Versicherern bietet das Möglichkeiten der Beratung von Millennial-Kunden über einen langen Zeitraum. Und das zu verschiedenen Säulen der Altersvorsorge und Geldanlage. Egal ob fondsgebundene Rentenversicherungen oder indexgebundene wie der Tarif der Gothaer Index Protect. Sparfreude und der Wunsch nach Frührente lassen die lebensgenießende Generation Y verschiedene Produkte ausprobieren. Je anpassbarer das Produkt, je individueller die Beratung desto besser.

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