„Sie wollte eine neue Augenfarbe – nun ist sie fast blind“ titelte die Bunte jüngst in ihrer Online-Ausgabe. Was war passiert? Das Instagram-Model Nadinne Bruna hatte einen ungewöhnlichen Traum: Anstelle ihrer braunen Augen wollte sie blaue. Die Idee hinter Schönheits-Ops klingt verheißungsvoll. Endlich so aussehen, wie man es sich sehnlichst gewünscht hat. Kurios ist zuweilen der Anblick so mancher Hollywoodstars. Aufgespritzte Lippen und gestraffte Hautpartien soweit das Auge reicht – oder sich das Lid noch ziehen lässt. Abstrus wird es besonders dann, wenn Augen den Anschein erwecken, dass sie sich bei Nacht nicht mehr schließen lassen oder ein Nervengift den Kampf gegen jede einzelne Lachfalte für sich entschieden hat.

Gravierender sind allerdings die Fälle, in den Patienten nach der OP um ihr Leben fürchten müssen: ein vergessenes Skalpell im Bauch, der irreparable Hirnschaden oder die Amputation des gesunden Beines. Eine Operation, die eigentlich Linderung verspricht, führt nicht selten zum genauen Gegenteil. Geschädigten Patienten hilft dann nur noch die Klage um Schadensersatz. Doch Rechtsstreitigkeiten können langwierig sein und an den finanziellen Reserven nagen.

„Als hätte Freddie Krüger in meinem Bauch rumgeschnitten“

So klagen Patienten der US-amerikanischen Schönheitschirurgin Windell Bouette, die derzeit als „Rappende Schönheitschirurgin“ in den Sozialen Medien für Furore und blankes Entsetzen sorgt. In Atlanta sieht sich die Ärztin einer Reihe von Klagen gegenüber. Die Gründe: Zahlreiche verpfuschte Operationen und diese Aufnahmen, die sie rappend und tanzend im Operationssaal zeigen.

Bundesärztekammer: „Jeder Fehler ist einer zu viel“

Menschen machen Fehler. Doch unterläuft dieser einem Arzt, steht schnell das Leben des Patienten auf dem Spiel. Für 2017 verzeichnete die Bundesärztekammer 2200 Behandlungsfehler, ein leichter Rückgang im Vergleich zu 2016. Laut Statistik führten Behandlungsfehler zu 62 Todesfällen. Gemessen an den 19,5 Millionen Behandlungen, die jährlich in deutschen Krankenhäusern durchgeführt werden, liegt die Zahl zwar noch im Promille-Bereich. Dennoch sei jeder Fehler einer zu viel, betont die Ärztekammer.

Als wenig aussagekräftig bezeichnet die Deutsche Stiftung Patientenschutz die Zahlen der Bundesärztekammer. Auch Krankenkassen und Gerichte dokumentieren Behandlungsfehler, erklärt Stiftungs-Vorstand Eugen Brysch. Das Aufkommen von Behandlungsfehlern könne lediglich geschätzt werden. So gebe es bereits Schätzungen, dass pro Jahr etwa 40.000 Patientenbeschwerden bei Krankenkassen, Ärzteschaft, Gerichten und Versicherungen eingehen.

Einmal verpfuscht, schon verloren? Roland Privat- und Berufsrechtschutz

Sind Patienten von fehlerhaften Behandlungen betroffen, brauchen sie in der Regel einen langen Atem. Zwar lassen sich kleinere Fehler durch Korrekturen schnell beheben, die Kosten dafür müssen allerdings oftmals erst vor Gericht erstritten werden. Ist einmal ein Rechtsstreit entbrannt, kann es teuer werden und die finanziellen Reserven sind kurzerhand aufgebraucht.

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