Der vielbeschriebene War for Talents ist vor allem ein Problem, mit dem Betriebe aus dem MINT-Bereich (Mathe Ingenieurswesen Naturwissenschaften Technik) zu kämpfen haben. Oder? Absolut falsch. Denn auch handwerkliche Betriebe müssen um den Nachwuchs bangen. Wurden im Jahr 2010 noch 439.000 Lehrverträge abgeschlossen, so ging diese Zahl innerhalb von sieben Jahren um knapp 17 Prozent zurück. Auf 365.000. Das geht aus den Statistiken des Zentralverbands des deutschen Handwerks (ZDH) hervor. Insgesamt blieben im vergangenen Jahr 15.000 Ausbildungsplätze im Handwerk unbesetzt.

Entwicklung der Lehrlingszahlen in Deutschland (2010-2017)

Quelle: Zentralverband des deutschen Handwerks

Und nicht nur das: Auch die Suche nach Mitarbeitern für volle Stellen gestaltet sich schwierig. Laut ZDH finden in manchen Kammerbezirken schon bis zu 60 Prozent aller suchenden Betriebe kein geeignetes Personal – obwohl sie aktiv suchen. Dabei läuft es geschäftlich gut beim deutschen Handwerk. Die Kapazitätsauslastung liegt im Schnitt bei 80 Prozent. Ein neuer Höchststand. ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke geht davon aus, „dass die Umsätze im Gesamthandwerk im Jahr 2018 um rund drei Prozent steigen werden.“

Ein Alleinstellungsmerkmal?

Aber wie soll ein weiteres Wachstum ohne Mitarbeiter für einen Handwerksbetrieb möglich sein? Auch Löhne können nicht immer und immer weiter steigen. Das bedeutet, dass Handwerksbetriebe neue Wege brauchen, um Mitarbeiter und Nachwuchs zu sich zu locken. Ein möglicher Weg ist die betriebliche Krankenversicherung. Sie bietet manchen Handwerksbetrieben eine Option, sich von der Masse abzuheben. Denn ein Betrieb mit installierter bKV wirkt automatisch attraktiver. Sowohl auf die Mitarbeiter, als auch auf potentielle Kandidaten.

Arbeitnehmer legen Wert auf bKV

Das bestätigen mehrere Studien. Eine aktuelle Erhebung des Marktforschungsinstituts Heute und Morgen ergab, dass knapp 80 Prozent aller Arbeitnehmer das Angebot einer bKV für attraktiv halten. Auch die Gesellschaft für Konsumforschung kam zu dem Ergebnis, dass Arbeitnehmer sehr positiv von einer bKV denken. 92 Prozent der Befragten wären demnach so begeistert gewesen, dass sie Freunden und Bekannten davon erzählen würden.

Win-Win-Situation

Diese Zahlen sind wenig verwunderlich. Denn der Arbeitnehmer profitiert von niedrigeren Beiträgen und besserer Leistung. Zusätzlich verzichtet die Gothaer in der arbeitgeberfinanzierten Variante auf eine Gesundheitsprüfung der Mitarbeiter. Bei einer Arbeitnehmerfinanzierung entfällt die Gesundheitsprüfung ab 50 Versicherten pro Tarif. Die MediGroup Tarife der Gothaer decken die Bereiche Zahn, Stationär, Vorsorge, Ambulant und Pflege ab. Dennoch müssen Vermittler aufpassen: Nicht jeder Handwerksberuf ist in der bKV der Gothaer stationär versicherbar.

Umfassende Vertriebsunterstützung erhalten Vermittler auf dem Gothaer Maklerportal.

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