Die Zahlen der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) belegen es. Deutschlands Ausbildungsbetriebe haben mit immer weiter sinkenden Zahlen an Auszubildenden zu kämpfen. In der öffentlichen Wahrnehmung gilt das insbesondere für das Handwerk und die mathematischen, Ingenieurs-, naturwissenschaftlichen und technischen Berufe. Aber auch kaufmännische Berufe kennen das Problem.

Jeder zweite Betrieb leidet unter Fachkräftemangel

Denn wie DIHK-Präsident Eric Schweitzer in der ZEIT erklärte, sei der Fachkräftemangel bereits für jede zweite Firma ein Geschäftsrisiko. Die Zahl der Groß- und Außenhandelskaufleute in Ausbildung nahm von 2014 bis 2017 um 11,5 Prozent ab. Noch fataler sieht das Bild im Bankensektor aus: Vor vier Jahren gab es knapp 34.500 Ausbildungsverträge angehender Bankkaufleute. Im vergangenen Jahr waren es nur noch 25.100. Ein Rückgang um 27,3 Prozent. Das sind nur einige Beispiele.

Entwicklung der Auszubildendenzahlen in Deutschland (2014-2017)

Die Grafik verdeutlicht den allgemeinen Trend. Aber welche Möglichkeiten haben Unternehmen, um sich gegen die Risiken des Nachwuchsmangels zu wappnen? Höhere Löhne? Gerade für kleinere und mittlere Unternehmen ist es je nach Branche häufig nicht einfach, im Lohnniveau mit den Großen Schritt zu halten. Ein anderer Weg für Unternehmen ist die betriebliche Krankenversicherung. Und sie hat einen entscheidenden Vorteil: Bisher bieten sie erst wenige Arbeitgeber an. Das liegt nicht zuletzt daran, dass 42 Prozent aller Betriebe die bKV überhaupt nicht kennen. Und nur neun Prozent der deutschen Unternehmen haben bisher eine bKV installiert, wie aus einer Studie von HEUTE UND MORGEN hervorgeht.

Es spricht sich rum

Damit ist die bKV bislang ein Alleinstellungsmerkmal für den Arbeitgeber. Zumindest noch. Denn das Interesse an der betrieblichen Versorgung wächst, wie die Studie ebenfalls zeigt: 40 Prozent der Befragten können sich vorstellen, zukünftig eine bKV einzuführen. Das ist keine Überraschung. Denn auch die Arbeitnehmer kommen zunehmend auf den Geschmack, wie eine Studie der GfK aus 2015 belegt. Dort schaffte es die bKV auf Platz drei der beliebtesten Zusatzleistungen für Arbeitnehmer. Eine weitere Studie der GfK kam zu dem Ergebnis, dass 92 Prozent der Befragten Arbeitnehmer Freunden und Bekannten davon erzählen würden.

Gute Argumente für Arbeitnehmer

Angesichts der vielen Vorteile für die Versicherten ist auch das nicht verwunderlich. Mit den Gruppentarifen der Gothaer können Arbeitnehmer ihren gesetzlichen Versicherungsschutz um diverse Komponenten ergänzen. Dazu gehören stationäre Zusatzversicherungen für den Krankenhausaufenthalt, Zahnzusatzversicherungen oder Vorsorgetarife. Dabei profitieren die Angestellten von sehr guten Konditionen im Rahmen des Gruppenvertrags. Auch die Mitversicherung von Familienangehörigen ist so möglich.

Umfassende Vertriebsunterstützung erhalten Vermittler auf dem Gothaer Maklerportal.

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