Der Weltraum: Unendliche Weiten. Ein kleiner Schritt für den Mann, ein großer Schritt für die Menschheit. Seit jeher widmen sich Regisseure, Autoren und Comic-Künstler gleichermaßen in schöner Regelmäßigkeit dem Weltraum. Was auf den ersten Blick wie Fiktion aussieht, könnte bald Realität werden: Ferien in ‘Outer Space’.

Bis zur Unendlichkeit

Allerdings geht es nicht mit der Avalon oder dem Millennium Falcon in die unerforschten Weiten des Weltraums. Sondern mit Virgin Galactic. Virgin Galactic gehört der Virgin-Gruppe des 67-jährigen Multiunternehmers Richard Branson, der eigentlich schon vor zehn Jahren ins All starten wollte. Sein Ziel: Weltraumtourismus für diejenigen, die das nötige Geld haben.

Die Sterne haben ihren Preis

Nicht nur Virgin Galactic, auch das aus den Vereinigten Staaten stammende Schwesterunternehmen Virgin Orbit siedelt nun in Italien. Genauer: In Apulien, Flughafen Tarent-Grottaglie. Dieser Flughafen könnte laut Welt die Basis für europäische Weltraum-Abenteuer werden. Virgin Galactic ist dabei für die „Weltraumtouristen“ zuständig, die jüngere Schwester Orbit bringt Satelliten ins All. Die Kombination aus Digitalisierung, neuen Investoren und Technologien sorgt für eine Erneuerung des Sturms auf die Sterne. Wann die ersten Starts stattfinden, steht noch nicht fest. Bei einem Preis von 250.000 Dollar pro Weltraumgast bleibt es aber ein recht exklusives Urlaubsvergnügen.

Die Ferien sind da!

In Deutschland geht man den Urlaub in diesem Jahr anders an. Nicht der Weltraum ist das Reiseziel, sondern Spanien. 15 Prozent der vom Ipsos Institut für Public Affairs Befragten gaben an, ihren Urlaub dort verbringen zu wollen. Die Ausgaben bleiben dabei weit unter denen der Weltraumtouristen zurück. Im Durchschnitt planen die Befragten 2.376 Euro für die Urlaubskasse ein. Das geht aus dem Urlaubsbarometer 2018 hervor.

Sorgloser Sommer

Das Barometer zeigt auch, dass die Deutschen zunehmend sorglos mit den Ferien umgehen. Ein Trend der schwindenden Bereitschaft zur Absicherung für medizinische Notfälle im Ausland ist zu erkennen. Nur noch 55 Prozent der Befragten halten eine solche Versicherung für sinnvoll. Auch eine Gepäckversicherung schließt gerade mal jeder zweite Urlauber ab.

Schon gewusst? So viele Deutsche sind im Urlaub versichert gegen:

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Erkrankung oder Unfall

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Transportmittelunfall

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Gepäckverlust

Keine Lücken mehr: Die Auslandsreisekrankenversicherung

Mit einigen Ländern außerhalb der EU hat Deutschland Sozialversicherungsabkommen geschlossen. Darunter fallen Länder der europäischen Wirtschaftszone (Island, Liechtenstein und Norwegen). Aber auch andere von weiter “außerhalb”, etwa Kanada, Montenegro und Tunesien. Diese Abkommen sorgen dafür, dass gesetzlich Versicherte auch im Ausland einen Versicherungs-Grundschutz erhalten, sobald sie dort einreisen. Innerhalb der Europäischen Union haben Versicherte Anspruch auf medizinisch notwendige Leistungen. Trotzdem bleibt eine Lücke, denn beide Arten des Schutzes sind nur rudimentär. Außerdem sind nicht für alle Länder Abkommen vorhanden. Eine Auslandsreisekrankenversicherung hilft. Mit der Auslandsreisekrankenversicherung MediR der Gothaer steht den Urlaubsfreudigen ein umfassender Schutz zur Verfügung. Ambulante Heilbehandlung, stationäre Behandlung, Krankentransport, Zahnbehandlung und mehr werden zu 100 Prozent abgedeckt. Und die Ferien können kommen.

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