Mal heißen sie Millennials, mal Generation Y, dann wieder Generation „Me“. In vielen Umfragen wird die Zielgruppe mit den Geburtsjahren 1983 bis 1994 definiert. Die Millennials haben nicht nur den Jahrtausendwechsel als Heranwachsende miterlebt, sondern auch die vielfältigen kulturellen und technologischen Fortschritte, die die Welt in den letzten zwei Jahrzehnten durchgemacht hat. Nun aber sind sie erwachsen. Zumindest physisch. Das bedeutet, dass sie sich auch Gedanken um die Altersvorsorge machen sollten. Aktuelle Studien zeigen jedoch dahingehend Probleme auf.

Bleibt genug für alle?

Mittlerweile machen die Millennials einen zunehmenden Teil des Arbeitsmarkts aus. Außerdem werden sie bis 2020 mehr als 20 Prozent der deutschen Privathaushalte stellen. Trotzdem geben nach einer neuen Studie des F.A.Z.-Instituts 54,4 Prozent der Befragten an, nicht für das Alter vorzusorgen. 39,2 Prozent machen sich Sorgen um eine zu geringe staatliche Rente. Nur knapp ein Fünftel glaubt sich auch nach dem Beruf selbst finanzieren zu können. 16,5 Prozent denken noch gar nicht an die Altersvorsorge und: Mehr als der Hälfte der Millennials fehlt eine kompetente Beratung!

Das Vorsorge-Paradoxon

Auch die „2018 Millennial Survey“ von Deloitte zeigt eine pessimistischen Grundhaltung auf. Darin wurden mehr als 10.000 Millennials und 1.800 Vertreter der jüngeren Generation Z zu Wirtschaft, Politik und Sozialem befragt. Unterteilt sind die Befragten in weit gefasste demografische Gruppen. Dabei differenziert die Studie zwischen der globalen Zielgruppe (alle gemeinsam), diversen sich entwickelnden Märkten (unter anderem Indien, China, Russland) sowie dem westlichen Kulturkreis (etwa Deutschland, Frankreich und die USA). Der Anteil der Generation Y-Vertreter in den westlichen Ländern, die innerhalb der nächsten sechs Monate eine politische Verbesserung erwarten, beträgt dabei lediglich 26 Prozent. Im Hinblick auf die Ökonomie sind sie mit 37 Prozent immerhin ein bisschen optimistischer. 37 Prozent der Millennials glauben daran, irgendwann besser gestellt zu sein als ihre Eltern. Nur 31 Prozent gehen davon aus, in Zukunft glücklicher zu sein. Wenn nun aber die grundlegende Stimmung so negativ ist, sollte dann die Vorsorge nicht erst recht wichtig sein?

Beratung auf Augenhöhe

Laut der F.A.Z.-Studie gibt es mehrere Hürden für ein erfolgreiches Sparverhalten. 30,6 Prozent der Befragten geben an, dass ihre derzeitige Situation andere Prioritäten verlangt. Für 28,7 Prozent gibt es keine Vorsorgeangebote mit ausreichender Rendite. Ein wenig mehr als ein Viertel vertrauen dem Generationenvertrag nicht mehr und 16,7 Prozent halten sich schlicht für zu jung. Positiv: Millennials lassen sich gerne beraten, wenn ihnen spezielles Wissen fehlt. Dabei wollen sie ernstgenommen werden. Als Digital Natives ist die Generation Y gut über digitale Medien zu erreichen. Eine Präsenz in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter bringt die nötige Nähe. Doch Achtung: Der eigene Web-Auftritt sollte nicht in Selbstinszenierung abrutschen.

Sie brauchen eine Anleitung

Die Zahlen des F.A.Z.-Instituts stimmen optimistisch. Denn die Anzahl derer, die das Thema Versicherungen überhaupt nicht beachten, ist verschwindend gering (5,9 Prozent der Befragten). Weitere 5,8 Prozent verstehen Versicherungsangebote nach eigenen Angaben nicht. Eine Anleitung und die richtige Ansprache sind für diese Gruppe notwendig. Wichtig ist es, die Vorteile und den direkten Nutzen zu vermitteln.

Wer früh sät …

Aufgrund des jungen Alters der Millennials bietet sich dem Makler eine lange Begleit- und Beratungszeit. Er kann Millennials über verschiedene Produkte und Vorsorgemöglichkeiten aufklären. Zum Beispiel über die Gothaer IndexProtect. Ein flexibles Vorsorgemodell, das dem Kunden während der Vertragslaufzeit diverse Freiheiten gewährt. Bei Bedarf kann er Geld aus dem Vertrag entnehmen. Außerdem kann er den Vertrag verlängern und zwischen einer Einmalzahlung oder einer lebenslangen Rente entscheiden. Die Basis für die Beratung ist vorhanden: Denn Millennials würden bis zu elf Prozent ihres Gehalts für die Zukunft anlegen.

Titelbild: © Orlando Florin Rosu / Fotolia.com

Studie: F.A.Z.-Institut