Es ist soweit. Im ersten Quartal des Jahres erwirtschafteten die Ersparnisse der Deutschen erstmals seit sechs Jahren negative Rendite. Um 0,8 Prozent nahm das Vermögen dem Monatsbericht der Bundesbank zufolge ab. Nach Abzug der Inflation.

Aktien können Negativtrend nicht bremsen

Die größten Renditekiller sind weiterhin Tagesgeldkonten und Sparbücher. Zinssätze von aller höchstens 0,7 Prozent reichen nicht einmal aus, um die Inflation mit Raten zwischen 1,5 und 2 Prozent auszugleichen. Laut dem Bundesbankbericht befinden sich derzeit etwa 40 Prozent der deutschen Ersparnisse in renditearmen Bankeinlagen. Diese Entwicklung ist aber nicht neu. Im Gegenteil. Was neu ist: Auch die Anteile des deutschen Vermögens in Wertpapieren konnten das niedrige Zinsniveau nicht mehr abfedern.

Bundesbankbericht

Zentrale der Bundesbank in Frankfurt am Main

Reh im Scheinwerferlicht

Angesichts dieser Entwicklung wäre es nur logisch, wenn die privaten Sparer reagieren und ihr Portfolio umschichten würden. Aber sie tun es nicht. Auch das geht aus dem Bundesbankbericht hervor. Augenscheinlich ist die Angst vor dem dynamischen, unbekannten Kapitalmarkt immer noch so groß, dass die Deutschen vor einem Einstieg zurückschrecken. Und das, obwohl sie faktisch Geld verlieren.

Ein Dilemma, das keines ist

Der Privatanleger steckt also in der Zwickmühle: Verzichtet er auf Sicherheit oder Rendite? Der Vermittler kann dieses Problem für seinen Kunden lösen. Stichwort Indexpolicen. Laut einer Studie des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) ist jeder zweite Vermittler davon überzeugt, dass die Produktart sich langfristig als feste Größe etablieren wird. Kaum verwunderlich, denn: „Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Indexpolicen – wie sie heute am Markt angeboten werden – durchaus in der Lage waren, eine angemessene Rendite bei geringem Risiko zu erzielen“, erklären die Autoren der Untersuchung.

Wichtig für die Kunden

Für die Beratung ist es am wichtigsten, wie verständlich das Indexmodell des Produkts ist. Das befinden knapp 90 Prozent der in der IVFP-Studie befragten Vermittler. Außerdem besonders hilfreiche Eigenschaften der Policen in der Beratung: die Höhe der Partizipationsbeschränkung und der Basisindex für die Partizipation. Wichtig zu wissen für Vermittler: Im Vergleich Indexpartizipation versus Überschussbeteiligung schneidet erstere laut IVFP besser ab. Mit einem Mehrertrag von rund einem Prozentpunkt pro Jahr.

Vermittler, die nach einer geeigneten Indexpolice für Ihre Kunden suchen, können sich hier zur Gothaer Index Protect informieren.

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Beitragsbild: © Walter Vorjohann/Deutsche Bundesbank