Die allgemeine Aufenthaltsdauer von Patienten im Krankenhaus geht deutlich zurück. Das zeigen die Daten des BARMER-Krankenhausreports 2018. Nur noch durchschnittlich 7,5 Tage verbrachten die Deutschen 2017 in stationärer Behandlung. Speziell wegen körperlichen Erkrankungen waren die Patienten 2006 noch etwa 7,5 Tage im Krankenhaus. 2017 waren es 6,3 Tage. Bei psychischen Erkrankungen jedoch sieht es anders aus. Denn hier stieg die stationäre Behandlungszeit von 22,2 auf 24,2 Tage, was ein Plus von 9,2 Prozent bedeutet.

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Depressive Störungen

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Depressive Episoden

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Herzinsuffizienz

Vor allem Depressionen sind Schuld an den zusätzlichen Krankenhaustagen. Depressive Störungen sind für 4,9 Prozent davon verantwortlich. Weitere 3,1 Prozent gehen auf das Konto depressiver Episoden. Im Vergleich: Herzinsuffizienz war der Auslöser für 2,7 Prozent aller Krankenhaustage.

Ein Klinikaufenthalt kostet Patienten im Schnitt 4.280 Euro (bei körperlichen Erkrankungen) oder 5.959 Euro (bei psychischen Erkrankungen). Bei Patientinnen geht die Schere sogar noch weiter auseinander: Sie zahlen 3.773 Euro bei körperlichen Erkrankungen und durchschnittlich 7.518 Euro bei psychischen Erkrankungen.

Die Tücken von Industrie 4.0

Ständige Erreichbarkeit, Leistungsdruck und die sich stetig wandelnde Technik bringen mehr und mehr Arbeitnehmer an ihre Grenzen. Eine aktuelle, gemeinsame Studie der Gothaer und des F.A.Z.-Instituts zeigt auf, wie groß die Angst der Bürger vor einem Verlust der Arbeitskraft ist. 36,1 Prozent nennen Leistungsdruck als Risikofaktor. Weiterhin sind 64,5 Prozent darüber besorgt, dass der Verlust des klaren Denkens sie arbeitsunfähig machen könnte.

Gothaer Krankentagegeld

Die Absicherung der Arbeitskraft ist unabdingbar, um eine Einkommenslücke oder – im schlimmsten Fall – einen geringeren Lebensstandard zu vermeiden. Im Rahmen der neuen Arbeitskraftabsicherung gibt es für alle Berufsgruppen das Gothaer Krankentagegeld. Das Besondere am Fähigkeitenschutz: Statt des Berufs kann der Kunde Grundfähigkeiten versichern, etwa das Hören, Sehen oder Laufen. Der Verlust einer davon führt bereits zur Leistung. Für Berufsgruppen, die aufgrund zu hoher Beiträge keine BU abschließen können oder wollen, stellt der Fähigkeitenschutz eine gute, bezahlbare Alternative dar. Aktuell gibt es keinen anderen Anbieter in der Branche, der sowohl für die Berufsunfähigkeitsversicherung als auch für die Grundfähigkeitsabsicherung ein Krankentagegeld in einer Antragsstrecke (ohne weitere Gesundheitsprüfung) bereitstellt, welches auch im Leistungsfall eng abgestimmt mit der Gothaer Leben agiert.

Vorteile des Gothaer Krankentagegelds:

  • Für alle Produktkomponenten ist eine einheitliche Gesundheitsprüfung vorgesehen
  • Wird der Antrag auf Berufsunfähigkeitsversicherung gewährt, so wird auch das Krankentagegeld gewährt
  • Wenn ein Beruf in der Berufsunfähigkeits-/Grundfähigkeitsversicherung versichert werden kann, ist er auch im Krankentagegeldtarif versicherbar
  • Bei Feststellung einer Berufsunfähigkeit ist die Nachleistungszeit von drei auf sechs Monate verlängerbar – so gewährleistet die Gothaer lückenlose Leistungsübergänge aus dem Krankentagegeld
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