Pünktlich am 11.11. um 11:11 Uhr übernehmen vor allem im Rheinland die Narren das Zepter. Was hat es mit der Zahl auf sich, die sich wie ein roter Faden durch die Karnevalshochburgen zieht? Theorien darüber gibt es viele. Hier sind drei davon:

Theorie 1: Alles Zufall?

Als die Preußen vor 200 Jahren das Rheinland besetzten, führten sie genaue Regeln ein. Denn Karneval war ihnen nicht geheuer. Feiern durften die Jecken nur noch zu festgelegten Zeiten: Am 11.11.

Theorie 2: Narrenzahl elf

Sie gilt schon seit Jahrhunderten als Narrenzahl. Denn die 11 überschreitet die Zahl der zehn christlichen Gebote. So setzt sie die normale Ordnung außer Kraft.

Theorie 3: Ein zweites Erntedank

Ist es doch auf die Bauern zurückzuführen? Der 11.11. gilt für sie als das Ende des landwirtschaftlichen Wirtschaftsjahres. Und das muss als zweites Erntedankfest gefeiert werden. Zu dieser Zeit ist die Ernte nicht nur eingefahren, sondern größtenteils auch weiterverarbeitet. Und: Auch der Wein ist dann endlich trinkbar.

Bunte Kostüme, wilde Partys, Karnevalsumzüge

Nur drei der Mutmaßungen, warum der Karneval am 11.11. beginnt. Weitere sind hier zusammengefasst. Fest steht allerdings, dass das Rheinland, Braunschweig, Bremen und diverse andere Orte überall in Deutschland sich ab dem 11.11. auf den Rosenmontag vorbereiten. “Vorbereitung” bedeutet dreierlei: bunte Kostüme, wilde Partys und Karnevalsumzüge. Unfälle sind dabei keine Seltenheit. Wie kann sich der Kunde in der fünften Jahreszeit am besten schützen?

Vorsicht im Gedränge

Was im Trubel eines Festumzugs alles schiefgehen kann, zeigt ein Fall aus Köln. Dort gingen die Pferde eines Gespanns durch und verletzten mehrere Menschen. Weniger schlimme, aber dennoch kostspielige Fälle: Ein verschüttetes Getränk oder eine fallengelassene Zigarette reichen aus, schon ist das Kostüm des Nebenmannes ruiniert. Sollte ein Jecke im Gedränge einen Mitmenschen verletzen oder dessen Kleidung beschädigen, so hilft die private Haftpflichtversicherung. Diese deckt die Forderungen des Geschädigten ab.

Feiern mit Maß

Nach dem Umzug noch schnell in die Kneipe, mit ein paar Freunden feiern? Kein Problem! Da es dort während der fünften Jahreszeit gerne mal wild zugeht, ist Vorsicht geboten. Schnittwunden durch zerbrochene Gläser oder Platzwunden durch Stürze sind schneller passiert als gedacht. Und schon stehen Arztkosten an. Diese werden von der privaten oder gesetzlichen Krankenversicherung gedeckt. Sollte der Verletzte an Langzeitfolgen leiden, so zahlt die private Unfallversicherung eine finanzielle Entschädigung. Doch Achtung! Viele Policen greifen zwar auch, wenn der Versicherte unter Alkoholeinfluss steht. Doch nicht, wenn er volltrunken ist. Bei zu starkem Konsum erlischt der Versicherungsschutz.

Zwei Fäuste für eine Unfallversicherung

Schönau, Landkreis Rottal-Inn, im vergangenen Februar: Ein Sanitäter behandelte gerade eine Frau, als jemand eine Flasche nach ihm warf und beide verletzte. Im Falle einer gewaltsamen Auseinandersetzung kommt es stets darauf an, wer den Konflikt begonnen hat und wie hart alle Parteien vorgingen. Bei vorsätzlicher Schädigung ist kein Versicherungsschutz zu erwarten. Wird der Versicherte selbst zum Opfer, dann muss der Verursacher für alle entstehenden Kosten aufkommen. Auch für die eventueller Spätfolgen. Bei langen Klinikaufenthalten und anschließender Berufsunfähigkeit können die Kosten in die Millionen gehen. Mit einer privaten Unfallversicherung ist der Kunde auf der sicheren Seite.

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