Großwallstadt, 16. Oktober 2018: Unbekannte Einbrecher gelangen über das Fenster ins Lager eines Betriebs, der Kernfrüchte vertreibt. Anschließend hebelten sie eine Tür auf und erhielten Zutritt zu den Büroräumen, wo sie die Kasse entwendeten. Der Einbruch sorgte beim Unternehmen laut Pressebericht für mehrere Tausend Euro Schaden.

Sie kommen bei Anbruch der Nacht

Für Einbrecher sind die Wintermonate die erfolgreichste Zeit. Zu dem Schluss kommt die Polizeiliche Kriminalstatistik 2017 (Tabelle 08) des Bundeskriminalamts. Während zwischen November und Februar monatlich mehr als 10.000 Einbrüche stattfanden, waren es in den Sommermonaten Juni bis September weniger als 7.000. Ähnlich sieht es in der Statistik des Gesamtbundes Deutscher Versicherer (GDV) aus: Im Winter stieg die Zahl der Einbrüche um 40 Prozent. Am liebsten schlugen die Langfinger dabei im Zeitraum von 16 bis 18 Uhr zu: 18 Prozent der Einbrecher versuchten ihr Glück in den frühen Abendstunden. Die Polizeigewerkschaft gibt einen Rückgang von 23 Prozent an. Dafür ist laut dem GDV vor allem die verbesserte Prävention verantwortlich.

infografik einbruch winter

Quelle: Statista

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Trotz der – auf den ersten Blick – guten Zahlen warnt Wolfgang Weiler, Präsident des GDV, davor, nun nachzulassen: “Die vermeintliche Trendwende beim Thema Einbruch ist eine Illusion. Damit wir nicht wieder einen Anstieg wie vor zehn Jahren sehen, sind weiterhin alle Anstrengungen notwendig.” Vor allem in der kalten Jahreszeit sollten Unternehmen darum auf die nötigen Sicherheitsmaßnahmen achten. Unbeaufsichtigte Firmengrundstücke und Büros sind in der Dämmerungszeit beliebte Ziele. Dass Prävention hilft, zeigt die Anzahl der gescheiterten Einbrüche. Rund 45 Prozent aller Eindringlinge (52.459 Fälle) müssen ihr Vorhaben abbrechen, so die Polizeigewerkschaft. Neben den bekannten Sicherheitsmaßnahmen wie Panzer- und Querriegelschlössern helfen Kameras und Alarmanlagen dabei, den Einbruch schon im Ansatz zu ersticken.

Doppelter Schutz

Weil auch misslungene Einbrüche Spuren hinterlassen, leistet die Gothaer GewerbeProtect schon beim bloßen Versuch. Sie versichert das Eigentum, das während eines Einbruchs, Vandalismus nach dem Einbruch oder einem Raub zerstört wird. Aber auch alles, was bei einem versuchten Eindringen zu Schaden kommt. Um genau den richtigen Versicherungsschutz zu erhalten und sämtliche Aspekte ihres Arbeitslebens einzuschließen, können Gewerbekunden aus dem Bausteinsystem der Gothaer GewerbeProtect exakt die Module auswählen, die sie brauchen. Bei Vandalismus und Einbruch sind vor allem folgende “Puzzleteile” wichtig:

  • Gebäudeversicherung: Dieses Modul deckt die bei der Ermittlung und Feststellung des Schadens anfallenden Kosten ab. Auch Aufräumarbeiten, die Zahlungen nach Glasbruch und alle weiteren Gebäudeschäden sind mit inbegriffen.
  • Inhaltsversicherung: Der Baustein versichert Einbruchdiebstahl und Vandalismus nach einem Einbruch. Bei Bedarf kann er mit einer Ertragsausfallversicherung und der Betriebsschließungsversicherung ergänzt werden. Immerhin müssen weiterhin Löhne, Miete und Gehälter gezahlt werden, auch wenn der Betrieb nach einer mutwilligen Zerstörung für kurze Zeit ruht.

Maßgeschneidert hält besser

Welche Bausteine für den Gewerbekunden am sinnvollsten sind, können Vermittler und Kunden zusammen im Beratungsgespräch evaluieren. Mit dem Gothaer Gewerbe-Tarifrechner erhalten Kunden dann ein maßgeschneidertes Angebot. Anschließend ist dieses flexibel veränderbar und kann sich etwaigen Veränderungen im Unternehmen anpassen.

Weitere Infos zur Gothaer GewerbeProtect gibt es hier. Wollen Sie zum Gothaer Gewerbe-Spezial? Hier entlang!

Titelbild: © Yabresse / Fotolia.com