Wie ist das heute bekannte Weihnachtsfest entstanden? Möglicherweise war der Reformator Martin Luther für einen Aspekt verantwortlich: Den Brauch des Beschenkens am Heiligabend. Bis ins 16. Jahrhundert hinein war nämlich der Nikolaustag der Tag der Geschenke, nicht der 24. Dezember. Statt iPad und Fahrrad bekamen die Kinder damals kleine Leckereien, etwa Äpfel oder Nüsse. Luther aber stand angeblich hinter dem Christkind als Geschenkebringer und sorgte laut Luther2017.de mit dafür, dass Geschenke im Laufe der Geschichte zunehmend an Weihnachten verteilt wurden. Ein möglicher Hintergedanke: Wenn an Weihnachten Geschenke verteilt wurden, müssten sich die Kinder mehr für den Feiertag interessieren. Auf diese Weise sollte der Heilige Abend an Relevanz gewinnen.

Soweit jedenfalls eine gängige Theorie. Fest steht allerdings, dass Weihnachten heutzutage weltweit eines der wichtigsten Feste ist. Aber in all dem Glühwein- und Dekorationstaumel kann so einiges schiefgehen. Ein unachtsamer Moment genügt, schon richtet eine Kerze oder ein alleingelassener Adventskranz eine Bescherung der unschönen Art an.

Advent, Advent, die Bude brennt

Adventskränze sorgen für eine besinnliche Stimmung. Allerdings können sie auch gefährlich sein. Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) kommt es immer zum Jahresende häufiger zu Feuerschäden. Schuld daran sind Adventskränze, Weihnachtsbäume und fehlgeleitete Silvesterraketen. Für das Jahr 2017 zählten Versicherer 10.000 zusätzliche Schäden durch Feuer. Zwar bedeutet das im Vergleich zum selben Zeitraum 2016 ein Minus von zehn Prozent. Gleichzeitig steigen jedoch die Schadenskosten pro Wohnungsbrand. Durchschnittlich stehen 3.200 Euro zu Buche. Ferner gibt der Urlaubstracker an, dass pro Jahr 12.000 Adventskränze und Christbäume in Deutschland Feuer fangen.

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Quelle: Statista

Helfer in der Not

So schnell kann es gehen: Alle Geschenke sind verpackt, der Weihnachtsbaum ist festlich geschmückt, die ganze Familie freut sich auf die Bescherung und dem Fest steht nichts mehr im Wege. Doch dann gerät irgendwo eine Kerze in Vergessenheit und steckt eine Dekoration in Brand. Die Folge: Ein Feuer im Wohnzimmer.

Mit der Hausratsversicherung kann der Kunde sich vor den finanziellen Folgen eines solchen Brand schützen. Denn sie deckt das gesamte Inventar eines Hauses ab. Damit sind alle beweglichen Objekte innerhalb der Wohnung gemeint, auch Geschenke. Sollten dagegen Schäden am Gebäude auftreten, etwa durch Ruß, so springt die Wohngebäudeversicherung ein. Sie ersetzt die Kosten, wenn Holzrahmen und Bodenbeläge ausgetauscht und Wände neu gestrichen oder verputzt werden müssen. Mit dieser Absicherung kann der Kunde das Weihnachtsfest unbesorgt genießen.

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