Wird die Gefahr von Cyberattacken von Gewerbetreibende unterschätzt? Nein, sagen Experten. Allerdings reagieren Unternehmen immer noch nicht angemessen genug auf die Gefahr aus dem Netz. Laut Statista sehen in diesem Jahr 40 Prozent der kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland Cyber-Risiken wie einen Hackerangriff oder Datenklau als eine der bedrohlichsten Gefahren für ihren Betrieb an.
Im Vorjahr waren es noch 32 Prozent. 37 Prozent halten es für wahrscheinlich, dass ihr Unternehmen von einem solchen Risiko konkret betroffen sein könnte. Und wen es erwischte, musste tief in die Tasche greifen. So registrierte das
Bundeskriminalamt letztes Jahr Schäden in Höhe von 71,8 Millionen Euro. Ein Grund mehr für eine gute Cyber-Versicherung.

Keine Höchstnoten

Im Oktober letzten Jahres veröffentlichte die Ratingagentur Franke und Bornberg das erste Ranking für gewerbliche Cyber-Policen am deutschen Markt und bietet somit eine erste Entscheidungshilfe für gewerbliche Kunden und Vermittler.

Untersucht wurden 35 Tarife und Bausteine für klein- und mittelständische Unternehmen von 28 Anbietern. Die Basis: 115 Rangkriterien in 21 Bereichen. Besonders Merkmale, die für KMU ausschlaggebend sind und in der Regel nicht von Haftpflicht- und Sachversicherungen abgedeckt werden, waren für die Einschätzung der Cyber-Policen von Bedeutung. Das Ergebnis der Studie ist eindeutig. Die Höchstnote (FFF+) erreichte keiner der untersuchten Cyber-Versicherungen.

Top 5: Gothaer Cyber-Police

Die Bestnote, FF+ erreichten einige Policen, darunter auch die Gothaer Cyber-Police für Gewerbekunden, die im Nachgang zum ersten Rating mit den aktuellsten Bedingungen aufgenommen wurde. Und landete sogleich unter den Top 5. Auch, weil sie aufgestockt wurde.

„Die Umsatzgrenze des Produkts für Gewerbekunden wurde von fünf auf zehn Millionen Euro Jahresumsatz angehoben. Damit steht die Cyber-Police ab sofort auch größeren Gewerbekunden zur Verfügung, die vor allem vom umfangreichen Deckungskonzept und den weitreichenden Assistance-Leistungen des Modells profitieren. Denn während viele Industriekunden in erster Linie die Kosten einer  Betriebsunterbrechung versichern möchten, stehen für Gewerbekunden sofortige Hilfe und IT-Services im Vordergrund, die den durch die Cyber-Attacke verursachten Schaden schnell wieder beheben“, so Frank Huy, Leiter Produktmanagement Komposit Industrie von der Gothaer.

Falsches Konto, Geld weg?

Laut Statista gab es 9.600 Fälle (2017), bei denen es sich um Datenklau handelte. Und auch wenn dadurch eine falsche Überweisung entstand, auch hier greift der erweiterte Schutz der Gothaer Cyber-Versicherung.  Ebenfalls mitversichert, auch im Rahmen der DSGVO: privaten Mobiltelefonen von Mitarbeitern, die mit Wissen des Arbeitgebers dienstlich eingesetzt werden (BYOD).

Cyberkriminalität

Cyberkriminalität/ Quelle: Statista

Ebenfalls erweitert: Die Rückwärtsversicherung. Diese deckt die Schäden ab, deren Ursprung vor Vertragsabschluss liegen, aber nachweislich erst nach Beginn des Versicherungsschutzes sichtbar wurden.

„Bei der so genannten Nachmeldefrist, tritt die Police auch dann noch ein, wenn der Vertrag schon abgelaufen ist. Der Schaden muss während der Vertragslaufzeit verursacht worden sein, wird aber erst nach Vertragsende sichtbar. Darüber hinaus sichert die Cyber-Police nunmehr neben Vermögensschäden auch Sachschäden – wie zerstörte Hardware ab und leistet auch bei Schäden durch Unter- oder Überspannung oder elektromagnetische Störung“ ergänzt Huy.

Cyber-Versicherung 24/7

Hackerangriff auf das System? Datenklau oder Manipulation? Schnell muss gehandelt werden, denn sobald die Daten im Netz sind wird es teuer. Deswegen bietet die Gothaer Cyber-Police umfangreiche Assistance-Leistungen an. Darunter: Eine 24-Stunden-Hotline sowie um die Wiederherstellung von Daten und Programmen, Krisen- und Public-Relation-Beratung sowie eine Rechtsberatung für Datenüberwachungs-Dienstleistungen.

Ein Highlight: Die Gothaer trägt die Kosten der Hilfsmaßnahmen der ersten 48 Stunden. Immer.  Auch dann, wenn sich später herausstellt, dass es kein Hackerangriff war.

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