Blauer Himmel, minus 19 Grad auf dem Thermometer und Geschwindigkeiten von bis zu 126 km/h: Eindrücke von der ersten Ski-Alpin-Abfahrt der Saison in Lake Louise, USA. Am Ende setzt sich der Deutsche Thomas Dreßen nach einjähriger Zwangspause gegen die Weltelite durch. Ein Comeback nach dem Kreuzbandriss. Sogar den Besten passiert auf der Piste durchaus mal ein Unglück – wie sieht es für die Ski-Liebhaber aus, die es zu Weihnachten wieder in den Skiurlaub zieht?

Männer fahren eher Ski

Wie das Statistische Bundesamt im Statistischen Jahrbuch 2019 mitteilt, sind derzeit mehr als 540.000 Deutsche Mitglieder in Skiverbänden. Mit 56 Prozent überwiegen die männlichen Mitglieder leicht gegenüber den Frauen. Ein Großteil dieser Mitglieder ist über 41 Jahre alt. Bei den Männern ist es ein knappes Drittel (30 Prozent), jedes vierte Mitglied (23 Prozent) ist weiblich und hat das 41. Lebensjahr überschritten. Bereits im letzten Winter berichteten wir, dass Deutschland im Jahr 2017 direkt nach den Vereinigten Staaten die größte Skination der Welt war – der 2019 International Report on Snow & Mountain Tourism bestätigt dies nun auch für die neue Saison. Mit 14 Millionen Skifahrern versammelt Deutschland die meisten Skifahrer Europas. Auch stellt Deutschland die höchste Zahl der „pendelnden“ Skifahrer nach Österreich.

Mehr Unfälle im Skisport

Wer sich auf die Skier stellt, geht jedoch ein Risiko ein. Das zeigt etwa ein Unfall vom vergangenen Wochenende. Dort starben zwei Sportler bei einem Lawinenunglück, nachdem sie auf dem Mont Blanc abseits der Piste unterwegs waren. Die statistische Auswertungsstelle für Ski-Unfälle (ASU) führt für die Saison 2017/2018 etwa 44.000 Fälle auf, bei denen deutsche Skifahrer nach einer Verletzung eine ärztliche Behandlung nötig hatten. Hierbei stieg das Risiko für Schulter- und Knieverletzungen an. Seit mehreren Jahren misst die Stiftung einen Anstieg der Unfallzahlen im Skisport. Anders sieht es in Österreich aus: Dem Österreichischem Kuratorium für Alpine Sicherheit zufolge sank die Zahl der Alpinunfälle in der Saison 2018/2019.

Für den Kunden bedeutet ein Unfall stets eine doppelte Belastung, denn neben der Genesung kommen unter Umständen auch hohe Kosten auf ihn zu. Etwa, was die Behandlung durch den Arzt betrifft. In Deutschland übernehmen die Krankenkassen einen Rettungseinsatz, aber nur eingeschränkt. Bei Hubschraubereinsätzen zum Beispiel bleibt der Kunde selbst auf den Kosten sitzen. Die Bergwacht Bayern verlangt 980 Euro dafür. Im europäischen Ausland wiederum leisten die Krankenkassen ebenfalls nur eingeschränkt, und zwar im selben Umfang, den auch die Krankenkassen des jeweiligen Landes leisten würden. In Ländern ohne Sozialversicherungsabkommen mit Deutschland müssen die Kunden oft die gesamten Kosten selbst tragen.

Die richtige Absicherung im Skiurlaub

Hier kann etwa eine Unfallversicherung oder – in schlimmeren Fällen – eine Berufsunfähigkeitsversicherung helfen. Für die richtige Hilfe im Ausland gibt es die Auslandskrankenversicherung.  Auf unserem Blog erklären wir außerdem, wie wichtig eine Haftpflichtversicherung am Berg sein kann.

Titelbild: © lassedesignen / stock.adobe.com

Lars Nievelstein

Hat Kunstgeschichte und Literatur studiert. Schreibt gerne. So gerne, dass er sich sowohl in der NewFinance-Redaktion als auch in der Freizeit damit beschäftigt. Und sollte er mal nicht schreiben, interessiert er sich für E-Sport, Wirtschaft und dafür, wer gerade an der Börse abrutscht.

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