Verantwortung tragen für eine lebenswerte Zukunft. Lebensräume planen und gestalten. Mit den Händen in der Erde und der Nase in der frischen Luft. Sehen, wie alles wächst und gedeiht. Grüne Berufe liegen im Trend. Menschen die sich dafür interessieren sind: Idealisten, Macher, Planer, Gestalter. Und so gesund wie ihre Umwelt fühlen sie sich selber. Wer denkt da schon daran, selber einmal nicht mehr zu gedeihen oder sogar berufsunfähig zu werden?

„Landschaftsarchitekten handeln verantwortungsbewusst für Mensch, Natur und Umwelt. Sie bringen notwendige Nutzungsansprüche mit dem Schutz der Tier- und Pflanzenwelt, von Boden, Wasser, Luft und Klima in Einklang,“ heißt es in einer Broschüre des Bunds Deutscher Landschaftsarchitekten.

Mehr als Bäume pflanzen: die grünen Berufe

Bäume und Sträucher. Wege- und Terrassenbau. Maschinen- und Teamarbeit. In Deutschland gibt es mehr als 16.700 Landschaftsgärtner-Fachbetriebe, in denen über 112.000 Menschen arbeiten. Dazu kommen noch sechseinhalb Tausend Auszubildende. Der Einstiegslohn nach der Lehre liegt bei etwa 2.400 Euro brutto.

Landschaftspfleger hingegen arbeiten nicht in Gärten, sondern kümmern sich um die Natur. Sie führen Pflege- und Erneuerungsmaßnahmen durch, legen neue, ökologisch wertvolle Lebensräume an, und erfassen schützenswerte Landschaftsteile und Lebensräume. Sie sorgen dafür, dass Tiere und Pflanzen gesunde und natürliche Lebensbedingungen vorfinden. Ausgebildete Gärtner sind sie ohnehin. Die Ausbildung der Natur- und Landschaftspfleger erfolgt nämlich durch eine Fortbildung und setzt eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem “grünen Beruf”, beispielsweise zum Landwirt oder Garten- und Landschaftspfleger voraus. Die Arbeit ist befriedigend, aber hart. Und der Lohn übersichtlich.

Risiken der „Naturliebhaber“

Wer als kreativer Planer im Büro sitzt und nur ab und an eine Baustelle oder einen Acker betritt, teilt natürlich das relativ geringe Risiko mit seinen Kollegen in anderen, oft akademischen Berufen. Doch wer als Friedhofs- oder Obstgärtner Hand anlegt, Gärten oder Fußballplätze pflegt, ist großen körperlichen Belastungen ausgesetzt. Graben, schleppen, mit schweren Maschinen oder gefährlichem Werkzeug hantieren, kniend oder gebückt Pflanzen und Bäume pflegen: Das gehört hier zur Tagesordnung. Genau wie saisonale Schwankungen. Im Sommer sind Überstunden angesagt, im Winter gibt es Leerlauf – allerdings mit Erholungsfaktor. Doch ist oft auch das Einkommen den Jahreszeiten und der Auftragslage unterworfen.

Ob kaputte Knie, Allergien und Heuschnupfen oder Arbeitsunfälle: Das Risiko einer Berufsunfähigkeit ist wie in allen handwerklichen Berufen hoch. Und die grünen Macher sind eben nicht unverwundbar.

„Wir sind blauäugig und glauben an Wunder“

so beschreibt es eine Floristin mit eigenem Garten und einem weiten Bekanntenkreis aus Naturliebhabern in grünen Berufen. Und ihr Mann ergänzt, dass sicher keiner seiner Bekannten privat gegen Berufsunfähigkeit versichert sei.

„Die Alten schaffen bis zum Umfallen, die Jungen bilden sich weiter und wechseln nach einer Zeit in andere Berufe. Denn das kann man ja nicht lange ohne Beschwerden machen.“

Gemeint ist, dass viele der kleineren Gartenbaubetriebe und Gärtnereien noch nach dem bäuerlichen Prinzip funktionieren. Die ganze Familie oder zumindest der Ehepartner arbeiten mit; wenn einer ausfällt, springen die anderen ein. Und wer als Gärtner angestellt ist, verlässt sich auf die Berufsgenossenschaft. Unfälle sind denkbar, Krankheiten nicht.

Wie versichert man Naturgeister?

Antwort: Nachhaltig, einfach und individuell. Die Berufsgruppe der Naturverbundenen ist nicht homogen, für jede Spezialisierung sind die Anforderungen anders. Mehr Büro und Planung hier, mehr handwerkliche Tätigkeit dort. Gut also, dass die Einstufung in die Berufs- beziehungsweise Risikogruppen bei der Gothaer (Berufsgruppenkonzept mit Zusatzfragen) durchlässig gestaltet ist. Denn auch Ausbildungsabschluss und Führungsverantwortung bestimmen die Einstufung bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Es kann daher sinnvoll sein, eine genaue Tätigkeitsschreibung zu verfassen und zusammen mit dem Antrag einzureichen.

Die selbständige Berufsunfähigkeitsversicherung (SBU) der Gothaer gibt es in verschiedenen Varianten: als Premiumtarif, aber auch als Basisvariante mit besonders günstigen Beiträgen. Da macht auch eine langer Winter nichts.

Titelbild: © lassedesignen

 

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