Nicht jeder Vermittler will die junge Zielgruppe haben. Wessen potentielle Kunden auf anderen Netzwerken unterwegs sind, der braucht kein Instagram, Snapchat oder Facebook mit Content zu bespielen. Sondern hat lieber ein gut gemachtes Google My Business-Profil und eine aussagekräftige Website (SEO-optimiert und idealerweise ergänzt durch Suchmaschinenmarketing). Weshalb das so ist und wie Sie hier eine Menge Zeit und Nerven sparen können, das habe ich einmal in einen Artikel gegossen, der Ihnen hoffentlich das Leben etwas leichter macht.

Seien Sie sich bewusst, mit wem Sie sprechen wollen

Zugegeben: Junge Kunden sind grundsätzlich nicht verkehrt, denn ein überalterter Bestand ist ein Bestand, der langsam wegstirbt. Doch auf der anderen Seite können auch Kunden Mitte 40 neue Kunden und junge Kunden sein. Die Frage ist einfach, wer zu Ihnen passt und wen Sie beraten wollen. Und bitte denken Sie jetzt nicht: „Ich will alle beraten und jedem alles aus meinem Bauchladen verkaufen“, denn so funktioniert die Ansprache im digitalen Kontext schlicht und ergreifend nicht. Seien wir doch ehrlich: Wer alles ein bisschen kann, kann meist auch nichts so richtig. Spezialisierung vor Generalisierung, zumindest in der Außendarstellung. Sobald Sie den Kunden am Tisch haben, dürfen Sie natürlich über alles sprechen.

Best Ager sind anders als Gen Y und Gen Z

Unter dem Begriff „Best Ager“ versteht man die Generation 50+. Unklar ist in dieser Definition jedoch, ob das „Best Age“ erst mit dem Tod endet, oder doch ein Stück davor. Von den Best Agern allgemein spricht man also, wenn wir es mit Menschen in der zweiten Lebenshälfte zu tun haben. Den Menschen, die im Zweifelsfall (hoffentlich) fürs Alters ausgesorgt haben, die jetzt an ihre Kinder und Enkel denken. Und bei denen, so sie gut gewirtschaftet haben, das Geld nun lockerer sitzt als bei einem jungen Paar mit zwei Kindern, Hypothek und geleastem Familienwagen. Best Ager sind also generell als Zielgruppe interessant – und das auch deshalb, weil sie sich anders verhalten als die Generation der ab Anfang der 1980er geborenen Menschen. Fokus, Mindset und Erfahrungsschatz sind ein anderer. Für uns ist das in diesem Fall überaus positiv, da wir uns die Bespielung zu vieler Kanäle sparen können.

Weniger Quantität, mehr Qualität bieten

Die Generation der Best Ager hat es nie wirklich gelernt, Menschen über soziale Netzwerke aktiv für Verkaufsprozesse zu kontaktieren, weder aktiv noch passiv. Werbeanzeigen auf Instagram werden von ihnen eher als störend wahrgenommen, als dass sich für sie ein Mehrwert daraus ergibt. Gerade für Menschen ab 60 ist es wichtig, dass sie einen Ansprechpartner haben, der kompetent, zuverlässig und strukturiert für ihre Belange zur Verfügung steht. Kompetenz strahlen Sie für diese Zielgruppe also aus, wenn Ihre Website wirklich Ihre perfekte digitale Visitenkarte ist, auf der sich auch Nutzer mit weniger technischem Geschick schnell und einfach zurechtfinden – und idealerweise sehr einfach und gut geführt mit Ihnen in Kontakt treten. Auch Kundenbewertungen, etwa bei Google My Business, sind ein gutes Thema, um bei den Best Agern zu punkten.

Setzen Sie in Ihrer Kommunikation auf klare Aussagen, Menschlichkeit und einfaches Zur-Verfügung-Stellen von Informationen! Dann sind Sie in Sachen Best Ager auf einem sehr guten Weg.

Titelbild: ©lassedesignen/fotolia.com

Sebastian Heithoff

Die Vorteile von Digitalisierung und digitaler Transformation in Vertrieb und Marketing nutzbar machen - das ist die Mission von Sebastian Heithoff (*1986). Der motivierte Consultant mit 12 Jahren Versicherungs- und Marketing-Background leitet bei der auf Banken und Versicherungen spezialisierten Digitalagentur .dotkomm gesamtverantwortlich einen operativen Bereich.

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