In der Gothaer KMU-Studie vom November 2015 nennen Unternehmen vier Gefahren als besonders bedrohlich: Einbruch und Vandalismus, Brände und Explosionen, menschliches Versagen sowie Betriebsausfall. Der besondere Dreh: Alle genannten Gefahren führen zu einer Betriebsunterbrechung. Und die kann teuer werden.

Betriebsunterbrechung

Sach- und Folgeschaden: was kostet mehr?

Natürlich: der Sachschaden, der durch Einbruch und Vandalismus oder durch Brände und Explosionen entsteht, ist enorm. Betriebsräume müssen renoviert, Maschinen und Arbeitsmaterial ersetzt werden. Dafür treten die Sachversicherungen ein.

Doch ebenso schwer, und je nach Schaden umso schwerer wiegen die Folgen: Der Betrieb steht still. Im besten Fall nur für ein paar Stunden, im schlimmsten für mehrere Wochen oder Monate. Die Konsequenzen sind vielfältig und lassen sich auf eine einfache Formel bringen: Die Betriebskosten laufen weiter, während es keine Einnahmen gibt. Denn allein durch Gehaltszahlungen oder Mieten kommen schnell hohe Summen zusammen. Auch entgeht dem Unternehmen während des Betriebsstillstands sein Gewinn. Und schließlich: Bei längeren Betriebspausen wandern nicht selten Kunden ab.

Großbäcker unter Feuer: ein Beispiel

Im vergangenen Dezember brach kurz nach Weihnachten in einer Edeka-Großbäckerei in Lehrte ein Großbrand aus. Erst 17 Tage später konnte die Produktion in Teilbereichen wieder anlaufen. Kein Brot, aber Torten, Kuchen und Kleingebäck konnten nach Freigabe durch die Behörde wieder produziert werden. Die Halle, in der Brot gebacken wird, muss aber umfassend saniert werden. Doch die Filialen wollen beliefert werden. Was also tun?

Die Lösung: Die komplette Brotproduktion kann in diesem Fall durch andere Standorte übernommen werden. Doch das ist nur durch zusätzliche Schichten im Backbetrieb möglich. Dafür werden die Lehrter Brotbäcker mit Bussen zu den anderen Produktionsstätten in Berlin, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen gebracht. Doch die Backstraße für Brot muss komplett neu aufgebaut werden. Erst Ende 2017 wird in Lehrte wieder Brot gebacken.

Betriebsunterbrechung: Schrecken mit langem Ende

Das ist nur ein Beispiel von vielen, wie lange eine Betriebsunterbrechung dauern kann. Hier ist es ein ganzes Jahr. Sicher wurde der Schaden durch diverse Maßnahmen minimiert. Doch eine Statistik des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft zeigt: Betriebsunterbrechungen machen im Schnitt 33 Prozent des entstandenen Schadens aus. Über 70 Prozent aller Betriebe melden nach einem Brand Insolvenz an, so der bvfa – Bundesverband Technischer Brandschutz.

Schutz vor derartigen Risiken bieten die Gothaer Betriebsunterbrechungsversicherungen. Sie garantieren in Kombination mit einer Sachversicherung die Erstattung fortlaufender Kosten und entgangener Gewinne. Weitere Infos gibt es hier.

Titelbild: (c) lassedesignen

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