Erst vor wenigen Wochen meldete der PKV-Verband die neuesten Zahlen zur Entwicklung der betrieblichen Krankenversicherung (bKV). Demnach habe sich die Zahl der Betriebe, die ihren Mitarbeitern diese zusätzliche Absicherung anbieten, in den letzten drei Jahren nahezu verdoppelt.

Perfekt zum Boom der betrieblichen Krankenversicherung passt ein weiterer Trend: Viele Betriebe haben das Thema Mitarbeitergesundheit für sich entdeckt. Höchste Zeit die Frage zu erörtern: Wie können Unternehmen die Gesundheit ihrer Mitarbeiter besser fördern oder sogar langfristig erhalten?

Bausteine Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

Ein wesentlicher Faktor für die Mitarbeitergesundheit ist das sogenannte Betriebliche Gesundheitsmanagement, kurz BGM. Dies beinhaltet alle Maßnahmen und strukturellen Veränderungen des Unternehmens, die die Gesundheit der Belegschaft fördern sollen.

Vor diesem Hintergrund untersuchen Arbeitnehmer und Arbeitgeber gemeinsam, wie sie die Tätigkeit am Arbeitsplatz gesünder und weniger stressreich gestalten können. So können Risiken wie Muskel-Skelett-Erkrankungen, chronische Erkrankungen wie Diabetes und Herzkrankheiten sowie psychische Erkrankungen positiv beeinflusst werden. In Zeiten, in denen diese Krankheiten zu steigenden Fehlzeiten führen, ist Betriebliches Gesundheitsmanagement somit ein unverzichtbares Gut.

So fördern Betriebe die Mitarbeitergesundheit

Früher war es der typische Nine-to-Five-Job, der noch eine klare Abgrenzung zwischen Arbeit und Freizeit gewährleistete. Heute bestimmen neue Formen der Arbeit wie Home-Office oder zeitliche befristete Projektarbeiten den Alltag vieler Arbeitnehmer. Diese werden durch ständige Erreichbarkeit, steigende Komplexität und Arbeitsverdichtung oft an die Grenzen Ihrer Leistungsfähigkeit gebracht. Genau hier setzt die betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) an.

Deren Aufgabe ist es, die Gesundheit der Betriebsangehörigen vom Berufseinstieg bis zur Rente zu fördern. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten viele Unternehmen eng mit den Versicherern zusammen. Diese bieten der Belegschaft im Rahmen der betrieblichen Krankenversicherung (bKV) zahlreiche Leistungen wie Vorsorgeuntersuchungen, Fitnesskurse, Maßnahmen zur Stressprävention oder Beratungen für eine gesunde Ernährung.

Weitere Angebote zur Förderung der Mitarbeitergesundheit richten sich speziell an Berufseinsteiger, ausländische Mitarbeiter, ältere Mitarbeiter oder Führungskräfte. Gezielt gesetzt, können diese Angebote zu einem allseits geschätzten Betriebsklima und zur Bindung und Motivation qualifizierter Mitarbeiter beitragen.

Die bKV als Investment in die Gesundheit der Belegschaft

Wer als Arbeitgeber für seine gesamte Belegschaft bei einem Anbieter privater Krankenversicherungen eine Zusatzversicherung (z.B. für Zahnzusatz oder Heilpraktiker) abschließt, investiert in die Gesundheit seiner Mitarbeiter. In der Regel übernimmt der Arbeitgeber auch die Zahlung der Beiträge. Es gibt aber auch Policen, bei denen die Kosten mit den Arbeitnehmern geteilt werden.

In welcher Form eine solche Police auch immer existiert – es ist schon längst kein Geheimnis mehr, dass die bKV einen Mehrwert für alle Beteiligten bietet. Arbeitnehmer haben die Chance, Ihre Versicherungslücken zu füllen, und erhalten meist ohne Gesundheitsprüfung eine erstklassige Zusatzversicherung. Arbeitgeber hingegen können die Kosten für die bKV als Betriebsausgaben geltend machen – und investieren zugleich in ein positives Unternehmensimage und eine nachhaltige Mitarbeiterbindung.

Auch Vermittler profitieren vom Gesundheitstrend am Arbeitsplatz

Noch vor wenigen Jahren wurde das Produkt Betriebliche Krankenversicherung von vielen Maklern eher stiefmütterlich behandelt. Doch durch den anhaltenden Run auf Kollektivtarife wie Gothaer MediGroup sind bKV-Produkte auch für Vermittler deutlich attraktiver geworden.

Laut Robert Zubcic, Geschäftsführer der VorsorgeConcepte GmbH und seit 2005 Partner der Gothaer Versicherung, seien vor allem der Wegfall von Gesundheitsfragen und entsprechend weniger Zeitaufwand bei der Bearbeitung überzeugende Argumente, die für die Aufnahme von bKV-Tarifen in das Portfolio eines Beraters sprechen.

Wer mehr über die Tarifwelt Gothaer MediGroup wissen möchte, findet hier im Maklerblog zahlreiche wertvolle Tipps. Wie die zielgenaue Gruppenansprache im bKV-Segment funktioniert, erfahren Sie hier.

Titelbild: © Sergey Nivens/fotolia.com; Beitragsgrafik: © Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein e.V. (LVGFSH)

 

 

 

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