Die Rotor-Blätter des Helikopters wirbeln Schnee auf. Der Atem der Männer in der engen Kabine gefriert beinahe. Ihr Adrenalinpegel steigt langsam. Bald ist es soweit. Sie ziehen ihre Handschuhe an. Sie setzen ihre Brillen und Rucksäcke auf und steigen aus der engen Kabine. Endlich sind sie da. Die Sonne am hellblauen Himmel blendet in den Augen. Der Schnee ist tief und komplett unberührt. Die Männer steigen auf ihre Skier, die bereits dort auf sie warten. Und stürzen sich ins „Powder“. Willkommen im Hinterland von Whistler, Kanada.

Skifahrer-Nation Deutschland

Hier Ski zu fahren ist für Liebhaber eines der größten Erlebnisse überhaupt. Abseits von überfüllten Skigebieten können sie sich auf menschenleeren Hängen austoben. Denn seien wir ehrlich: was gibt es schöneres, als der Erste zu sein, der einen Tiefschnee-Hang befährt? Richtig: sehr, sehr wenig. Auch Deutsche verschlägt es immer wieder in eins der schönsten Skigebiete Kanadas. Denn dass die Deutschen ein Volk leidenschaftlicher Skifahrer sind, ist kein Geheimnis. Laut dem 2017 International Report on Snow & Mountain Tourism belegen wir hinter den USA Platz zwei der aktivsten Skifahrer Nationen mit 14,6 Millionen Alpinsportlern.

40.000 Verletzte im Jahr

Aber so schön Skifahren ist, so gefährlich ist es auch. Wie die Stiftung Sicherheit im Skisport mitteilte, verletzten sich in der vergangenen Saison 42.000 deutsche Wintersportler. Krankenhausaufenthalte wurden sogar bei über 7.000 von ihnen nötig. Besonders gefährlich dabei: Verletzungen an Knien und Kopf. Aber auch Schultern, Arme und Bänder sind immer wieder von Wintersport-Verletzungen betroffen. Doch auch das Verletzungsrisiko schreckt die Skifahrer nicht ab. Zumal sich in den letzten Jahren die Sicherheit auf den Pisten enorm verbessert hat. Fast jeder trägt Helm, viele tragen zusätzliche Protektoren. Zusätzlich hat der internationale Ski Verband (FIS) 10 Verhaltensregeln für einen sicheren Ski-Spaß herausgegeben:

FIS-Verhaltensregeln für Skifahrer und Snowboarder
FIS-Verhaltensregeln für Skifahrer und Snowboarder (zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Traurige Erinnerung

Dass auch ein Helm leider nicht vor allen Eventualitäten schützt, beweist der prominente Fall Michael Schumacher aus dem Jahr 2013. Auch er war abseits der normalen Piste unterwegs, wenn auch nur wenige Meter. Er fiel in ein Koma. Das ist natürlich nur selten das Ergebnis eines Ski-Unfalls. Aber eine Berufsunfähigkeit durch einen Ski-Unfall ist wesentlich schneller geschehen. Auch, wenn laut GDV nur jede zehnte BU durch einen Unfall ausgelöst wird. Beispielsweise durch eine schwere Schulterverletzung. In fast jedem Beruf bedeutet das eine Auszeit. Bei schlechtem Heilungsverlauf kann eine solche Verletzung leicht zu einer längeren Arbeitsunfähigkeit führen, an deren Ende auch eine mögliche Berufsunfähigkeit steht. Und dann?

Den Schutzengel an der Seite

Dann wäre nur einer von fünf Deutschen vorbereitet. Denn das ist der Anteil, der sich mit einer BU-Versicherung für solche Fälle abgesichert hat. Gerade als Hauptverdiener einer Familie ist die BU-Versicherung elementar wichtig. Bricht das Einkommen des Hauptverdieners weg, geraten Familien leicht in finanzielle Not. Da hilft eine monatliche Rente (in ausreichender Höhe) wie die der BU-Versicherung, nicht in Bedrängnis zu kommen. Und mit dem Gedanken daran, für den Notfall abgesichert zu sein, macht das Skifahren ohnehin mehr Spaß.

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