Cringe ist das Jugendwort des Jahres. Das zeigt wieder einmal, dass die junge Zielgruppe gerne mit ihren eigenen Ausdrücken kommuniziert. Wie können Vermittler damit umgehen? Wir haben fünf Makler gefragt, die es wissen.

Wenn die Tagesschau mit Jugendwörtern „flext“

„Cringe ist das Gefühl, das Sie haben, wenn ich den folgenden Satz sage: Digga, wie fly ist eigentlich die Tagesschau, wenn sie mit Jugendwörtern flext?“, erklärt Sprecherin Susanne Daubner in der Tagesschau das Jugendwort des Jahres 2021 – cringe. Mit „cringe“, das auf Deutsch übersetzt „zusammenzucken“ bedeutet, wird eine peinliche Situation oder ein Fremdschäm-Moment bezeichnet. 

Das Wort konnte sich im finalen Voting des Langenscheidt-Verlags mit 42 Prozent der Stimmen durchsetzen, berichtet die Tagesschau. „Der Begriff gehört zum aktiven Sprachgebrauch der Zehn- bis 20-Jährigen“, zitiert sie dazu den Langenscheidt-Verlag. „Das zeigt sich nicht zuletzt daran, dass cringe im vergangenen Jahr bereits Platz zwei belegt hatte.“

Den zweiten Platz konnte „sus“ mit 32 Prozent der Stimmen beanspruchen, gefolgt von „sheesh“ mit 26 Prozent. Sus bezieht sich auf suspicious, zu deutsch: suspekt, verdächtig. Sheesh ist eine Verballhornung der englischen Aussprache von „Jesus!“ und drückt dementsprechend Überraschung aus.

„Kenne die Sprache der Jugend“

Die meisten Erwachsenen verstehen währenddessen bei diesen Ausdrücken oft nur Bahnhof. Und für Vermittler, die junge Menschen erreichen wollen, stellt sich die Frage: Wie kann ich die junge Zielgruppe am besten ansprechen? Wir haben fünf „Finfluencer“ gefragt und ihre Tipps gesammelt:

Franziska Zepf, Premius Makler: „Mein Tipp für die Ansprache junger Kunden ist ganz einfach: Junge Menschen wollen verstanden werden – wie wir doch eigentlich alle. Wer eine junge Zielgruppe ansprechen möchte, sollte sich also überlegen: Was wäre mir wichtig, wenn ich an deren Stelle wäre? Und wie würde ich gerne angesprochen werden? Welche Probleme und Herausforderungen haben diese Menschen vielleicht gerade?“

Bastian Kunkel, Versicherungen mit Kopf: „Ich würde nicht nur nach Zielgruppe, sondern auch nach Plattform entscheiden, welche Ansprache ich verwende. Und dort würde ich sie in der Sprache ansprechen, mit der dort gesprochen wird. Auf TikTok habe ich zum Beispiel das Wort „cringe“ schon oft verwendet. Das kommt gut an und die Leute feiern das. Wenn das jemand aus der seriösen Versicherungsbranche macht, mit der sich junge Menschen vielleicht bisher nicht identifizieren konnten, dann hat das einen Wow-Effekt.“

Hava Misimi, YFinance: „Mein Tipp: Auf Social Media ist vor allem zuhören und verstehen, was die Zielgruppe bewegt, wichtig. Wo drückt der Schuh? Dann kannst du versuchen, diese Themen zu adressieren und anderen damit helfen.“

Stephan Heider, BANKROCKER: „Sich den Kundenhut aufzusetzen. Welche Werte und Statussymbole hat die Zielgruppe? Man kann zum Beispiel den Weg über das sogenannte „Green-Prestige“ gehen und so zum Beispiel eine klimaneutrale Altersvorsorge bewerben. Nach dem Motto: Gut für die Umwelt, gut für dich!“

Alexander Teßmann, Versicherungsgeek: „Mein Tipp für die Ansprache der jungen Zielgruppe: Kenne die Sprache der Jugend. Du musst wissen, was gewisse Ausdrücke bedeuten. Niemand verlangt, dass du sie anwendest, aber du solltest nicht jedes mal nachfragen, was da gerade gemeint ist.“

Lisa Mayerhofer

Mitglied der NewFinance-Redaktion mit vorherigen Stationen beim Süddeutschen Verlag und Burda Forward.

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