157 Aussteller, fast 6.700 Fachbesucher und 20.000 Teilnahmen an den Workshops, Roundtables und Kongressen: Das war die digitale DKM 2020. Wir werfen einen Blick zurück.

DKM “digital.persönlich”

Die Coronavirus-Pandemie hat schon früh im Jahr dafür gesorgt, dass überall auf der Welt kleine und große Veranstaltungen ausfallen. So ließ zum Beispiel das Münchener Oktoberfest in diesem Jahr seine Tore geschlossen. Auch für die DKM stand schnell fest, dass die traditionelle Branchenmesse in diesem Jahr nicht auf normale Weise stattfinden würde. Stattdessen entschied sich die bbg für eine andere Lösung. Unter dem Namen DKM digital.persönlich fand die Messe erstmalig komplett digital über das Internet statt. Wie haben die Referenten der Gothaer die digitale Leitmesse wahrgenommen? Wir haben bei drei der Referenten nachgefragt: Thorsten Thurau, Gothaer Versicherungsbank VVaG, Stefan Opel, Bereichsleiter Leben Vertriebsunterstützung, sowie André Schröter, Produktowner LV/KV.

Redaktion: Herr Thurau, Sie haben sich mit der WEG-Novelle befasst. Warum haben Sie das Thema gewählt?
Thorsten Thurau

Thorsten Thurau: Das Thema der Novellierung des Wohnungseigentumsgesetzes habe ich insbesondere aufgrund seiner Aktualität gewählt – Inkrafttreten zum 01.12.2020. Zudem betreut die angesprochene Zielgruppe nach unserer Erfahrung in der Breite Unternehmen aus der Immobilienwirtschaft. Ziel war es, diesen Vermittlern für ihre Beratungspraxis durch die Darstellung aktueller Haftungsfragen und deren Abgleich mit den Versicherungsbedingungen für Immobilienverwalter einen echten Mehrwert in Form von spezifischer Weiterbildung zu schaffen.

Redaktion: Was haben Sie von der diesjährigen DKM mitgenommen? Wie ist Ihr Gesamteindruck?

Thorsten Thurau: Mein positiver Gesamteindruck der DKM digital 2020 ist geprägt von der hervorragenden digitalen Plattform und dem sehr guten Support und Begleitung durch den Veranstalter, insbesondere in technischer Hinsicht. Mitgenommen habe ich, dass über diesen digitalen Weg bei reduziertem Aufwand ein größerer interessierter Kreis insbesondere aus der mittelständischen Maklerschaft angesprochen werden kann. Insofern ein interessanter Kanal auch für eine Spezialsparte wie Vermögensschadenhaftpflicht.

Redaktion: Wie war das Feedback der Zuschauer?

Thorsten Thurau: Das mir zugetragene Feedback war deshalb auch durchweg positiv. Auch wurde als DKM-Outstanding bewertet, dass die Gothaer Werbung in eigener Sache auf einen Mindestmaß reduziert hat, und erfrischend durch Fachlichkeit überzeugt hat.

Im Video finden Sie den vollständigen Vortrag von Thorsten Thurau.

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Redaktion: Kommen wir zu Herrn Opel. Können Sie einen kurzen Rückblick auf Ihr Thema geben?
digitale DKM Stefan Opel
Stefan Opel

Stefan Opel: Hier konnten die Zuschauer mitnehmen, dass die Gothaer ein eigenes bAV-Portal hat. Das wissen viele im Maklermarkt noch nicht, dabei ist das heutzutage ja schon fast eine Selbstverständlichkeit. Außerdem haben wir über die Möglichkeiten des Portals aufgeklärt. Zum Beispiel, dass es damit auch möglich ist, die betriebliche Krankenversicherung über das gleiche Portal abzuwickeln. Das ist praktisch – wenn zum Beispiel ein Arbeitnehmer das Unternehmen verlässt, braucht es nur einen Klick, um ihn bei beiden Produkten abzumelden. Oder sogar bei mehreren Produkten, wenn er noch woanders angemeldet ist. Für den Arbeitgeber bedeutet das eine große Zeitersparnis. Wir haben die DKM genutzt, um diese Neuigkeit in den Maklermarkt zu tragen.

Redaktion: Wie ausführlich haben Sie die digitale Plattform der DKM erforscht?

Stefan Opel: Ich hatte mir von vornherein vorgenommen, mir die Plattform genauer anzuschauen. Faktisch kam ich dazu, mich mit einigen Leuten zu vernetzen, das fand ich schon positiv. Allerdings, da muss ich ganz klar sagen, dass es auch eine Zeitfrage war, kam ich nicht dazu, mir viele Stände anzusehen oder viele Vorträge anzusehen. Von dem, was ich gesehen habe, hatte ich aber schon einen guten Eindruck.

Redaktion: Was haben Sie im Vergleich zu Dortmund am meisten vermisst?

Stefan Opel: Ganz klar die persönliche Interaktion und das Netzwerken. Für mich war das immer primär ein Ort der geschäftlichen Vernetzung. Dazu kommt, dass man auf der DKM den einen oder anderen, den man schon lange nicht mehr gesehen hat, trifft. Das hat so ein bisschen gefehlt. Dafür gab es auf der DKM-Plattform ja diese Verlinkungsmöglichkeit, die ich auch fleißig genutzt habe. Das fand ich eine sehr positive Sache. Nichtsdestotrotz freue ich mich auf eine physische DKM 2021.

Den vollständigen Vortrag von Stefan Opel finden Sie hier:

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Redaktion: Herr Schröter, mit welchem Plan sind Sie an die digitale DKM 2020 herangegangen? Gab es etwas, wo Sie unbedingt dabei sein wollten?

André Schröter: Einen speziellen Plan gab es da nicht. Was ich aber gleich vorweg sagen muss: Die unglaubliche Breite der vorgestellten Themen hat mich überrascht, da gab es insbesondere im Bereich LV/KV eine große Auswahl. Ein Hauptthema, das ich streng verfolgt habe, hatte ich jedoch nicht.

„Ich glaube, dass sich viele Makler auch in den Themen wiedergefunden haben. Da war für alle was dabei.“ – André Schröter

Redaktion: Was hat Ihnen denn besonders gefallen?
digitale DKM André Schröter Rückblick
André Schröter

André Schröter: Aus meiner Sicht waren die Workshops hervorragend, vor allem der von Franke & Bornberg. Da hast du genau ausgewertet bekommen, welche Makler dir wann zugehört haben und wie viele Menschen bei dir dabei waren. Ich habe im Nachgang ein detailliertes und im Vergleich zu den Vorjahren wesentlich umfangreicheres Feedback erhalten. Das fand ich sogar besser als bei der Präsenzveranstaltung.

Redaktion: Beim letzten Mal haben wir auch über Ihre Erwartungen hinsichtlich der DKM gesprochen. Konnte das Event diese erfüllen?

André Schröter: Für die Kongresse auf jeden Fall, da habe ich ja bei zweien mitgemacht. Die haben mir soweit gut gefallen.

Redaktion: Und außerhalb der Kongresse?

André Schröter: Viele der Kollegen haben ja Vorträge gehalten – ich glaube, das Format hat im Oktober 2020 einfach seine Schuldigkeit getan. Vor allem auf so einer Riesenplattform wie die der DKM. Du musst da schon einen Eyecatcher setzen. Franke & Bornberg hatten zum Beispiel so ein Nachrichtenformat aufgesetzt, also per Interview mit Moderator. Jederzeit gerne wieder. Abseits davon habe ich gehört, dass auch das Entscheidertreffen bei den Teilnehmern gut ankam. Persönliche Eindrücke davon kann ich allerdings nicht liefern.

Redaktion: Das Jahr ist fast vorüber – wie sieht es jetzt in der näheren Zukunft aus?

André Schröter: Wegen Corona nimmt das Thema Berufsunfähigkeit/Grundfähigkeit derzeit zu. Gleichzeitig sorgt der zweite Lockdown dafür, dass sich einige unserer Pläne für das Jahresende in den Jahresanfang 2021 verschieben. Da geht es um die Arbeit mit den Betrieben, also bKV und bAV. Für uns war 2020 insgesamt ein gutes Jahr angesichts der neuen Herausforderungen, die wir jetzt nehmen mussten.

Zum vollständigen Kongress Altersvorsorge mit André Schröter:

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Titelbild: © bbg, Beitragsbilder: © Gothaer

Lars Nievelstein

Hat Kunstgeschichte und Literatur studiert. Schreibt gerne. So gerne, dass er sich sowohl in der NewFinance-Redaktion als auch in der Freizeit damit beschäftigt. Und sollte er mal nicht schreiben, interessiert er sich für E-Sport, Wirtschaft und dafür, wer gerade an der Börse abrutscht.

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