„7000 cars, 7 days – Tesla Team“, twitterte Elon Musk am Sonntagabend und verzierte den zweiten Teil der Botschaft mit Herzchen-Emojis. Eine hoffnungsvolle Botschaft nach mehreren Wochen, in denen Tesla mit diversen Skandalen zu kämpfen hatte. Die Medien berichteten von Sabotage, einem Whistleblower und von nicht erreichten Deadlines. In einem neuen Rundschreiben an seine Mitarbeiter sagte Musk: „Ich glaube, wir sind jetzt eine richtige Autofirma geworden.”

Ziel erreicht?

Feuer in der Fabrik, ein Saboteur und Produktionsprobleme: Mit diesen Problemen sah Tesla sich in den letzten Wochen und Monaten konfrontiert. Die Traumgrenze von 5.000 Autos pro Woche schien weit entfernt. Das änderte sich in der letzten Quartalswoche, denn zum ersten Mal erreichte Tesla sein Ziel. Das „Model 3“-Auto soll einer größeren Masse zugänglich sein und damit den erschwinglicheren Gegenpol zu den Edelmaschinen aus Teslas Werkstatt bilden.

Die Konkurrenz schläft nicht

Sollte Tesla diese neue Produktivität aufrechterhalten können, würde sich damit eine Lücke schließen, in die mehrere traditionelle Autohersteller springen wollten. Ein Beispiel dafür wäre Porsche. Porsche hält zehn Prozent am kroatischen Autohersteller Rimac Automobili und plant für das Jahr 2019 den Start der Serienproduktion eines neuen E-Supersportwagens.

Chrysler mischt mit

Ein weiterer Auto-Riese, der sich mit neuen Konzepten auseinandersetzt. Bis 2022 will Chrysler vier Jeep-SUVs, vier Maserati-Modelle sowie zwei Fiat-Fahrzeuge auf den Markt bringen – alle mit elektronischem Antrieb. Sämtliche Modelle sollen mit Level-3-Autonomie ausgestattet sein. Soll heißen: Das System kann Steuerung, Beschleunigung, Bremsfunktionen und automatische Fahrbahnwechsel durchführen. Laut Golem will Chrysler bis Mitte der Zwanzigerjahre ein Drittel aller Maserati-Modelle mit Elektromotoren ausstatten.

China voll unter Strom

In China sind die großen Player bereits seit Jahren hellwach. Die E-Autosparte ist einerseits das Mittel der Regierung gegen den Smog der Großstädte, andererseits bietet sie die Möglichkeit, am Weltmarkt mit westlichen Unternehmen gleichzuziehen. Es verwundert also nicht, dass die Regierung viel in die Hersteller von E-Autos investiert. BYTON ist eines dieser Unternehmen. Das Start-Up will im kommenden Jahr die ersten Elektroautos auf den Markt bringen und wird von der Regierung aus Nanjing mitfinanziert.

„Momentan ist kein Auto so konsistent gebaut wie unseres. BYTON hat mit seinem Hauptquartier in China und seinen Entwicklungs- und Designwerken überall auf der Welt einen gewaltigen Vorteil“, befindet Carsten Breitfeld, CEO und Mitbegründer von BYTON.

Alle wollen das E-Auto

E-Autos gelten nicht nur als prestigeträchtig, sondern auch als umweltschonend, weswegen sie weltweit immer beliebter werden. Fuhren im Jahr 2014 noch knapp 703.000 Modelle über die Autobahnen der Welt, waren es 2017 schon mehr als 3,1 Millionen. Bei der steigenden Nachfrage ist auch die Aufklärung über die korrekte Versicherung notwendig. Die Gothaer Autoversicherung deckt sowohl konventionelle PKW als auch Elektrofahrzeuge ab. Sie existiert als Haftpflichtversicherung und kann bei Bedarf sowohl mit Teilkasko als auch mit Vollkasko aufgerüstet werden. Mit dem Zusatzbaustein “Top-Schutz” lässt sich auch Autozubehör mitversichern: Darunter fallen auch die Ladekabel von E-Autos. Dem umweltfreundlichen Fahren per Batterie steht so nichts mehr im Wege.

Titelbild: © lassedesignen / Fotolia.com

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