Seit dem 15. Juni dürfen E-Scooter am deutschen Verkehr teilnehmen. Allerdings scheint deren Gebrauch sich als schwieriger herauszustellen als gedacht. So kam es etwa in Berlin bereits wenige Tage nach dem Inkrafttreten der Erlaubnis zu schweren Unfällen. Ende Juni, so berichtet die Bild, geriet eine 33-jährige E-Scooter-Fahrerin unter die Rollen eines Kleintransporters. Dabei gibt es eine Menge Regeln, die die Nutzung des E-Scooters sicherer machen sollen.

Sie kommen aus Amerika

Der Trend E-Scooter findet seinen Ursprung in den Vereinigten Staaten. Dort gab es bereits vor etwa einem Jahr Unternehmen, die ein Leasing von E-Scootern anboten. Zum Beispiel „Bird“, ein Startup, das die Straßen von Santa Monica mit elektrischen Rollern flutete. Die Stadt leitete strafrechtliche Ermittlungen gegen das Unternehmen ein (wir berichteten). Am Ende erhielten mehrere Unternehmen, darunter auch Bird, von der Stadt eine Erlaubnis, jeweils 750 Scooter zu unterhalten, weiß Nun kommen die Scooter-Startups nach Europa. Neben Heimanbietern aus Berlin hat sich zum Beispiel das Startup Lime bereits in Deutschland angesiedelt.

Wann darf ich einen E-Scooter fahren?

Nun stellt sich die Frage: Welche Rahmenbedingungen gibt es für den elektrisch betrieben Roller? Was müssen Nutzer beachten, bevor sie damit auf die Straße dürfen? Für diese gilt die Elektrokleinstfahrzeug-Verordnung (eKFV). Sie legalisiert das Fahren eines E-Scooters auf deutschen Straßen – unter den folgenden Voraussetzungen:

  • Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 20 km/h
  • Der Elektromotor darf nur eine Nennleistung 500 Watt haben
  • E-Scooter dürfen nicht schwerer sein als 55 Kilogramm
  • Es sind zwei unabhängige Bremsen notwendig
  • Eine (bei Bedarf abnehmbare) Lichtanlage ist Pflicht, ebenso seitliche Reflektoren und eine Klingel
  • E-Scooter benötigen eine Lenk- oder Haltestange
  • Sie dürfen nicht auf Bürgersteigen fahren
  • Das Fahren ist erst ab 14 Jahren erlaubt

So sind E-Scooter richtig versichert

Zwar sind für Nutzer von E-Scootern weder Schutzhelme noch ein Führerschein notwendig, doch das Gefährt muss über eine gültige Versicherungsplakette verfügen. Wie Chip berichtet, kann das Fahren ohne Pflichtversicherung teuer werden: Bis zu 620 Euro Kosten können auf den Nutzer zukommen. Zudem gelten für sie dieselben Richtlinien für Autofahrer, was Promillewerte angeht. Laut dem ADAC kann sogar bereits ab 0,3 Promille eine Straftat vorliegen, sofern der Fahrer aufgrund des Konsums Ausfallerscheinungen zeigt.

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Lars Nievelstein

Hat Kunstgeschichte und Literatur studiert. Schreibt gerne. So gerne, dass er sich sowohl in der NewFinance-Redaktion als auch in der Freizeit damit beschäftigt. Und sollte er mal nicht schreiben, interessiert er sich für E-Sport, Wirtschaft und dafür, wer gerade an der Börse abrutscht.

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