Deutschland, Du Land der Sparer! Und wenn man der Deutschen Bundesbank Glauben schenken will, so lohnt sich dies sogar in Zeiten niedriger Nominalzinsen. Denn berücksichtige man die Inflation, habe die Verzinsung im ersten Quartal 2017 unterm Strich bei knapp 1,9 Prozent gelegen, heißt es im Monatsbericht August der Deutschen Bundesbank.

Das wissen die 39 Prozent, die laut Weltsparen überhaupt nicht sparen, wohl nicht. Und 1,9 Prozent Zinsen? Wo die Inflationsrate aktuell bei 1,8 Prozent liegt? Lohnt sich der Aufwand überhaupt? Viele sind offensichtlich nicht der Meinung, dass sie sich dafür überhaupt mit Geld beschäftigen müssen. Und bevorzugen bequeme und sichere Sparformen. Tagesgeld, Sparbuch und Girokonto sind nach wie vor die Favoriten der Deutschen. Ersteres bringt im Schnitt 1 Prozent, das Sparbuch 0,21 Prozent und das Girokonto ist zum Sparen gänzlich ungeeignet. Hier brachte es der Vergleichssieger DKB auf magere 0,20 Prozent Zinsen. Und manche Konten kosten mehr als sie bringen. Kurzum, die Deutschen verbrennen ihr Geld.

Wer spart wie?

Eine von Dr. Bert Rürup geleitete Studie hat herausgefunden, dass das soziale Umfeld, das sogenannte Milieu, das Sparverhalten stärker beeinflusst als Einkommen oder Bildung.

„Die Studie zeigt, dass in vielen Haushalten Anspruch und Wirklichkeit bei der Vermögensbildung auseinanderklaffen. So interessieren sich gerade jüngere Haushalte stärker für Wertpapiere wie Aktien als die konservativen, in einem traditionellen Milieu verhafteten Haushalte. Aber trotzdem investieren die Jüngeren nicht mehr”, erläutert Rürup.

Hier käme es darauf an, Brücken zu den ertragreicheren Anlagen zu bauen. Die jüngeren Milieus der Adaptiv-pragmatischen und Hedonisten werden stärker und gewinnen an Einfluss.

Traditionelle

Die Haushalte des traditionellen und gleichzeitig ältesten Milieus sind wirtschaftlich recht gut versorgt. Erreichtes soll bewahrt werden. Sie bevorzugen häufiger als der Durchschnitt der Gesamtbevölkerung sichere und liquide Geldanlagen wie Sparbücher, -konten und -briefe sowie festverzinsliche Wertpapiere.

 

Bild: (c) detailblick-foto

 

Bürgerliche

Die bürgerliche Mitte kennzeichnet ein sehr stetiges und regelmäßiges Sparverhalten. Fast alle Sparformen sind verbreitet. Es werden überdurchschnittlich viele Kapitallebensversicherungen fällig und Bausparverträge frei. Damit stellt sich das Problem der Wiederanlage – bevorzugt in sichere Anlagen.

 

Bild: (c) Sunny studio

 

Sozialökologische

Ähnliches gilt für die Haushalte des sozialökologischen Milieus, das durch besonders viele Akademiker und Beamte geprägt ist. Hier ist breit vorgesorgt und der Immobilienbesitz überdurchschnittlich hoch. Auffällig ist der relativ hohe Anteil an Fondsbesitz.

 

Bild: © anyaberkut

 

Adaptiv-pragmatische

Die Haushalte des adaptiv-pragmatischen Milieus und der Hedonisten sind die jungen Milieus der Mittelschicht. Die Adaptiv-pragmatischen wollen ihre Kapitalanlagen optimiert wissen. Flexibilität ist Trumpf. Sie sind offen für Beratung und streben den Besitz von Immobilien an, die sie als Altersvorsorge sehen. Hinzu kommt ein überdurchschnittliches Interesse an Investmentfonds.

 

Bild: (c) baranq

 

Hedonisten

Für die mehr spaßorientierten Hedonisten steht Wohlstandssicherung noch nicht im Fokus; Bildungssparen schon eher. Das Anlageverhalten ist wenig zielorientiert. Sie haben eine risikofreudigere Anlageneigung und interessieren sich für Börsendaten. Gemeinsam mit den Adaptiv-pragmatischen sind sie die potenziellen Aktiensparer von morgen.

 

Bild: (c) Nejron Photo

 

Wofür wird gespart?

Werden die Deutschen vor die Wahl gestellt, für den Urlaub oder die private Altersvorsorge zu sparen, entscheidet sich mehr als die Hälfte (57 Prozent) für den Urlaub und nur 36 Prozent für die Altersvorsorge. Das fand zumindest die Union Investment in ihrem Anlegerbarometer 2017 heraus. Und für den Urlaub wird viel Geld ausgegeben: Rechnet man den Betrag zusammen, den deutsche Haushalte im Jahr 2016 für alle Reisen insgesamt bezahlt haben, kommt man im Durchschnitt auf 4.307 Euro.

Einmalbeitrag: Sicherheit mit Renditechancen

Eine ertragreichere Anlage haben wir mit dem neuen Einmalbeitragsprodukt Gothaer Index Protect entwickelt. Überzeugend: die Kombination aus langfristiger Sicherheit und trotzdem guter Renditechancen. Lediglich zwei Entscheidungen hat der Kunde zu treffen: Wie lange und mit welcher Beitragsgarantie lege ich mein Geld an? Der Multi-Asset-Index kombiniert verschiedene Anlageklassen und sorgt für eine breite Mischung und Streuung.

Die Laufzeit des Vertrages kann individuell zwischen 7 bis 15 Jahren gewählt werden. Für die Beitragsgarantie stehen zwei Garantielevel zur Verfügung: 90 oder 100 Prozent. Aus Laufzeit und Beitragsgarantie ergibt sich die Beteiligung am Multi-Asset-Index über die so genannte Beteiligungsquote, die die gesamte Laufzeit konstant bleibt. Auch bei einer negativen Wertentwicklung erhält der Kunde auf jeden Fall seinen Beitrag in gewünschter Garantiehöhe zurück.

Weitere Highlights:

  • Todesfallschutz während der Indexphase: Auszahlung des gesamten Einmalbeitrags an die Hinterbliebenen (auch bei nur 90 Prozent Garantie)
  • Steuervorteile, da Rentenversicherung
  • jederzeit verfügbar
  • Wahlmöglichkeiten zum Ablauftermin: lebenslange Verrentung, Kapitalauszahlung oder eine Kombination aus beidem
  • Verlängerungsoption
  • aktuelle Indexentwicklung jederzeit einsehbar

Mehr dazu hier:

Titelbild: (c) lassedesignen

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