In einem Brief an ihr Kind schreibt ARD-Redakteurin Susan Pfahlbusch: „Dein Lachen ist unbezahlbar. Kinder dürfen keine Kostenstellen sein. Doch große Leute rechnen gern. Du wirst uns bis zu deinem 18. Lebensjahr insgesamt eine kleine Eigentumswohnung kosten.“ So sehr Eltern ihre Kinder auch lieben. Geld wächst nicht auf den Bäumen und fällt folgerichtig auch nicht vom Himmel. Eltern müssen neben aller Zuwendung und allem Verständnis auch die finanzielle Verantwortung für ihren Nachwuchs tragen. Und die wiegt schwer.

230.000 Euro bis Studienabschluss

Denn bis zur Volljährigkeit kostet ein Kind seine Eltern laut Bundesamt für Statistik 120.000 Euro. Nicht drei Kinder. Nicht zwei Kinder. Eines. Aus dieser Rechnung geht hervor, dass Kinder bis zum sechsten Lebensjahr etwa 6.000 Euro im Jahr kosten. Im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren betragen die Kosten weitere 7.000 Euro. Bis zur Volljährigkeit steigen sie auf 8.500 Euro. Und darin ist die Zeit eines möglichen Studiums noch gar nicht inbegriffen. Die Verbraucherzentrale Bayern hat die Kosten eines Kindes bis zum Abschluss eines Studiums durchgerechnet – und kam auf sage und schreibe 230.000 Euro!

Eltern verzichten auf Einkommen

Dabei ist interessant: Die Deutschen bekommen wieder häufiger ein drittes Kind. Die Zahl der im Jahr 2015 geborenen dritten Kinder lag laut statistischem Bundesamt 12 Prozent über dem Wert des Jahres 2009. Dabei wird es erst ab dem dritten Kind richtig teuer. Denn oftmals werden dann Investitionen in größere Wohnungen, Autos, Kühl- oder Kleiderschränke notwendig. Auch die Zeit, die Eltern mit der Betreuung verbringen und somit nicht im Job, nimmt zu. Oder eben die Ausgaben für Kinderbetreuung.

Und die sind nicht zu unterschätzen. Bis zu 2.500 Euro kostet ein Kita-Platz im Jahr. Krippenplätze sind sogar noch teurer. Denn die Kleineren benötigen noch mehr Betreuung.

Ausgaben unter der Lupe

Angesichts dieser finanziellen Verantwortung, die Eltern für ihre Kinder tragen, ist es nicht verwunderlich, wenn jede Ausgabe kritisch analysiert wird. Auch die Ausgaben für Versicherungen werden natürlich genauestens unter die Lupe genommen. Dabei hat eine elementare Versicherung leider oftmals das Nachsehen: Die Berufsunfähigkeitsversicherung. Wie das Handelsblatt schreibt, haben drei von vier Deutschen keine Absicherung für den Fall einer Berufsunfähigkeit. Dazu liest man oft, sie sei zu teuer und zu komplex für den Kunden.

Die Kosten laufen weiter

Nur was passiert dann im Falle einer Berufsunfähigkeit? Ein Einkommen bricht der Familie weg, die laufenden Kosten wollen trotzdem weiter bedient werden: Hauskredit, Lebensmittel, Kleidung, Mitgliedschaft der Kinder im Sportverein, Musikunterricht und was es sonst noch alles gibt. Im Schnitt sind das etwa 1.400 Euro im Monat. Im schlimmsten Falle kommen noch zusätzliche Kosten wie Umbau von Haus und Auto hinzu, wenn langfristige Beeinträchtigungen entstanden sind. So wird die Berufsunfähigkeit schnell zur Schuldenfalle. Natürlich kann man darauf hoffen, dass man Glück hat. Aber statistisch gesehen trifft es ein Viertel der Deutschen im Laufe ihrer Karriere.

Vollwertig abgesichert zum Familienpreis

Um der finanziellen Situation von Familien gerecht zu werden, aber trotzdem einen vollwertigen BU-Schutz zu liefern, hat die Gothaer in diesem Jahr die SBU Plus auf den Markt gebracht. Dabei verzichtet die SBU Plus auf das Drumherum. Dafür bietet sie elementar wichtige Features wie etwa den Verzicht auf abstrakte Verweisung, den sechsmonatigen Prognosezeitraum oder unbegrenzt rückwirkende Leistungen. On Top gibt es bis zu zehn Prozent Beitragsnachlass für Eltern mit mindestens einem eigenen Kind. So können Eltern sich absichern, ohne ihre Familie zu stark finanziell zu belasten.

Titelbild: © Sergey Nivens / fotolia.com

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