Rosige Zeiten? Das Statistische Bundesamt zeigt: Die Lebenserwartung steigt und steigt. Während sie zur Jahrtausendwende bei Männern noch 74,8 Jahre und bei Frauen 80,8 Jahre betrug, sind für das Jahr 2020 bereits 79,1 Jahre (Männer) und 84,1 Jahre (Frauen) prognostiziert. Mehr Lebenszeit, mehr Zeit für persönliche Ziele, mehr Zeit fürs Reisen oder die Familie. So die Vorstellung. Aber wie sieht meine persönliche Zukunft wirklich aus? Mit Mitte 20 gehöre ich zur Generation Y. Ich bin vor einigen Jahren ins Berufsleben gestartet. Wie lange werde ich noch arbeiten? Und was kommt am Ende dabei raus?

Statistik: Entwicklung der Lebenserwartung bei Geburt in Deutschland nach Geschlecht in den Jahren von 1950 bis 2060 (in Jahren) | Statista
Quelle: ©Statista

Längere Lebensdauer gleich längere Arbeitsdauer?

Eine ernüchternde Nachricht: „Wer nach 1990 geboren ist, muss mit etwa 17 Prozent weniger Geld rechnen“. So das Fazit einer aktuellen Studie der Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD). Im Umkehrschluss heißt das auch: Die längere Lebenserwartung der Generation Y führt vor allem zu einer längeren Arbeitsdauer. Aus der Traum vom Reisen, der Zeit mit der Familie und für die persönlichen Ziele, wenn das Rentenalter erreicht ist.

Kein Lichtblick in Sicht für die Generation Y

Die OECD hat in ihrer Studie nun erstmals die Rentensituation der Geburtenjahrgänge 1940, 1956 und 1996 verglichen. Für heutige Rentner entfällt etwa ein Drittel des eigenen Lebens auf den Lebensabend. Bis es soweit ist und jemand aus dem 90er-Jahrgang in Rente geht, steigt diese Bezugsdauer der Rente auf fast 40 Prozent an. Die Folge? Das Renteneintrittsalter müsse in den OECD-Staaten auf mindestens 67 erhöht werden, um die zusätzliche Lebenszeit zu finanzieren. Einige Mitglieder der OECD haben diese Anpassung bereits durchgeführt – zu ihnen zählt auch Deutschland. Wer hier ab dem Jahr 1964 geboren ist, muss aktuell arbeiten, bis er 67 Jahre ist.

„Im Durchschnitt der OECD-Länder bedeutet dies, dass die 1996 Geborenen rund zehn Prozent weniger Rente im Verhältnis zum jeweiligen letzten Erwerbseinkommen erwarten können als die Generation, die 1940 geboren wurde“, so die OECD in ihrer Studie. In Deutschland sind es wohl etwa 17 Prozent im Verhältnis zum vorherigen letzten Einkommen.

Rente gehört zu den Hauptsorgen der Deutschen

Viele Deutsche sind sich darüber im Klaren, dass sie sich über ihre Finanzen im Rentenalter Gedanken machen müssen. Das zeigt eine Umfrage der OECD. So sorgen sich fast vier von fünf Deutschen um ihre finanzielle Situation im Alter. Für eine höhere Rente wären 45 Prozent aller Deutschen bereit, zusätzlich zwei Prozent ihres Einkommens als Steuer- oder Beitragszahlung zu leisten.

Betreuung der Generation Y von Anfang an

Die Generation Y, die gerade erst ins Arbeitsleben gestartet ist, weiß, dass ihre Rente wohl nicht ausreichen wird. Dennoch sorgen sie häufig nicht ausreichend vor, um dem entgegenzuwirken. Für Makler sind gerade sie eine spannende Kundengruppe. Denn sie können über einen langen Zeitraum beraten und betreut werden. Und sie wünschen sich trotz aller Digitalisierung eine persönliche Unterstützung in Fragen rund um die Geldanlage und Altersvorsorge.

Titelbild: ©lassedesignen/fotolia.com

Elisabeth Greber

"Regensburg is a schene Stodt..." Dachte sie und ging trotzdem aus der schönsten Donau-Stadt erst einmal flussabwärts zum Medien-Studium nach Passau. Seit 2017 ist sie Teil der Redaktion der NewFinance Mediengesellschaft.

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