Eine mangelhafte Umlenkrolle führt im Ausland zu einer schadenträchtigen Kettenreaktion. Die Gothaer unterstützt ihren Kunden über die reine Erstattung hinaus. Durch professionelle Kommunikation vor Ort und eine strukturierte, ergebnisorientierte Prozessführung.

Tragisches Unglück

Der Schadenhergang kann wohl nur als tragisch bezeichnet werden. Bei Ladungsarbeiten im Hafen von Tokio wird eine Umlenkrolle an einem Schiffsladungskran zerstört. Das Ladungsgut, ein 250 Tonnen schwerer Transformator, fällt auf den Stückgutfrachter. Er tötet dabei einen Schiffsarbeiter und beschädigt das Schiff so schwer, dass es sinkt. Der Arbeiter hinterlässt eine Frau und zwei minderjährige Kinder. An Transformator und Schiff entsteht ein Schaden von 9,5 Millionen Euro.

Zur Verhandlung kommen die Regressansprüche des Sachversicherers des Transformators, des Kaskoversicherers des Schiffes. Und die Ansprüche der Hinterbliebenen des getöteten Arbeiters. Verklagt wird neben dem Hersteller des Krans auch der Hersteller der mangelhaften Umlenkrolle. Dabei handelt es sich um ein mittelständisches Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen. Es ist Besitzer einer Industrie-Police der Gothaer.

Deutschsprachiger Anwalt in Japan und kompetente Gutachter

Die Gothaer stellt mithilfe einer professionellen anwaltlichen Vertretung durch ein deutschsprachiges Anwaltsbüro in Japan eine wirkungsvolle Kommunikation sicher. Zusätzlich beauftragt sie kompetente Gutachter für eine strukturierte Prozessführung. Die Verhandlung ergibt, dass kein Konstruktionsfehler vorliegt. Die Metallkehle der Umlenkrolle war aufgeklappt. Durch die scharfkantige Seite wurde das Seil durchgeschnitten. Auch das Seil war kein Mangel festgestellt. Außerdem konnte kein schuldhafter Fertigungsfehler bei der Umlenkrolle nachgewiesen werden. Vielmehr führte ein Materialfehler zu dem Schaden. Sowohl beim Kranhersteller als auch beim Kunden der Gothaer lag somit kein offizielles Verschulden vor. Gleichwohl haften beide nach japanischem Produkthaftungsrecht verschuldensunabhängig.

Wie wurde reguliert?

Statt ursprünglich geforderter 9,5 Millionen Euro konnte ein Vergleich in Höhe von 6,5 Millionen Euro geschlossen werden. Davon hatte die Gothaer drei Millionen zu tragen. Im Falle des verunfallten Hafenarbeiters wurde eine separate Einigung in Höhe von einer Million US-Dollar getroffen. Auch hier wurde der Schaden zwischen dem Haftpflichtversicherer des Kranherstellers und der Gothaer geteilt.

Fazit: Durch erfolgreiche Abwehrarbeit gelang es der Gothaer, den Anspruch auf die Deckungssumme zu begrenzen und so die Existenz des Kundenunternehmens zu retten – inklusive 252 Arbeitsplätzen.

Neu in der Industrie-Police für Hersteller und Handelsbetriebe

  • Innovationsklausel (Update-Garantie)
  • Auslösen von Fehlalarm (Sublimit 100.000 Euro)
  • Beschädigung und Abhandenkommen von Dokumenten Dritter
  • Nachbesserungsbegleitschäden (Sublimit 100.000 Euro)
  • Obhutsschäden (Sublimit 100.000 Euro)
Titelbild: (c) alper

Gothaer Redaktion

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