2019 ist das Jahr der Altersvorsorge. Nein, das ist nicht einfach nur so dahergesagt, vielmehr stellt es einen eisenharten Vorsatz für viele Deutsche dar. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor. Aber Untersuchungen zeigen auch: Viele Menschen sind unsicher und brauchen Beratung. Einen klareren Handlungsaufruf kann es kaum geben.

The same procedure as every year, James.

Eine aktuelle Studie der Fidelity International und YouGov hat die für dieses Jahr gefassten Vorsätze nun genauer analysiert. Das Ergebnis der repräsentativen Befragung: Nur 27 Prozent der Deutschen machen sich überhaupt keine Vorsätze. Für den Rest stehen Gesundheit und Zeit für Reisen, Familie und Freunde weit oben auf der Liste. Aber auch das Thema Finanzen soll in diesem Jahr verstärkt angegangen werden. So will jeder fünfte Deutsche (18 Prozent) mehr Geld fürs Alter sparen. Und auch mit dem Thema Altersvorsorge wollen sich zehn Prozent der Deutschen dieses Jahr stärker beschäftigen. Damit liegen die Themen Altersvorsorge und Finanzplanung unter den Top 10 der Neujahrsvorsätze.

Top 10 der „Guten Vorsätze 2019“

  1. Gesünder leben (39%)
  2. Mehr Sport treiben (33%)
  3. Abnehmen (33%)
  4. Mehr Zeit zum Reisen (29%)
  5. Der Familie mehr Zeit zukommen lassen (23%)
  6. Mehr Zeit für Freunde haben (22%)
  7. Zunehmend für das Alter sparen (18%)
  8. Sich stärker um die Altersvorsorge kümmern (10%)
  9. Mit dem Rauchen aufhören (10%)
  10. Mehr Zeit für die Finanzplanung aufbringen (8%)

Besonders stark ausgeprägt sind die Sparpläne für das neue Jahr in Mecklenburg-Vorpommern. Dort will nämlich sogar jeder vierte Deutsche (25 Prozent) mehr Geld fürs Alter zurücklegen. Die Sparmuffel in der Bundesrepublik trifft man dagegen in Schleswig-Holstein. Hier haben sich diesen Vorsatz lediglich 14 Prozent gemacht.

Diese verflixten Vorsätze

Das Ergebnis zeigt: Die Deutschen messen der Altersvorsorge im neuen Jahr eine hohe Bedeutung zu. Dennoch sorgt jeder Fünfte nicht für das Alter vor. Wie erklärt sich diese Diskrepanz? Die Gründe sind vielfältig. Besonders häufig ist jedoch die Komplexität des Themas ein Problem, meint Andreas Telschow, Anlageexperte bei Fidelity International:

„Für viele Menschen sind der Vermögensaufbau und die Altersvorsorge ein Buch mit sieben Siegeln. Deshalb werden diese Themen häufig vertagt. Dabei ist es gar nicht schwer. Wer sich konkrete Ziele setzt und einen klaren Zeitrahmen absteckt, hat die ersten Schritte für seine Finanzplanung getan.“ Eine gute Beratung tut ihr Übriges dazu.

Infografik: Altersvorsorge: Jeder Fünfte sorgt gar nicht vor | Statista

Grafik: © Statista

Vorsätze für den Betrieb?

Zu einem ähnlichen Schluss wie YouGov kommt die “Global Benefits Attitude”-Studie von Willis Towers Watson. Von mehr als 2.000 befragten Arbeitnehmern fanden 72 Prozent, dass die Alterssicherung in den letzten Jahren wichtiger geworden sei. Hier tut sich eine weitere Option zur Vorsorge auf: Die bAV. Lediglich ein Drittel erreicht seine Sparziele, ohne eine solche betriebliche Altersvorsorge abgeschlossen zu haben. Fast drei Viertel (74 Prozent) der Befragten wünschen sich eine aktive Unterstützung des Arbeitgebers bei der bAV. Seit Einführung des Betriebsrentenstärkungsgesetzes ist das kein Problem mehr. Es verpflichtet den Arbeitgeber nämlich dazu, sich an den Beiträgen für die bAV zu beteiligen, falls eine Entgeltumwandlung durchgeführt wurde.

Die Chancen stehen also gerade zum Jahresanfang gut. Und mit dem richtigen Berater an der Seite wird aus dem guten Vorsatz schnell eine gute Vorsorge.

Titelbild: © lassedesignen

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