27. April: Deutschlandweit öffnen Geschäfte wieder ihre Tore, eine Rückkehr zur Normalität scheint absehbar. Welche Auswirkungen hatte die Krise auf die Bürger? Ein deutscher Versicherer hat nachgeforscht.

Mehr Deutsche sorgen sich um Wirtschaft

Das wohl deutlichste Ergebnis der Untersuchung: Die Deutschen haben mehr Sorge hinsichtlich der Wirtschaft. Mehr als die Hälfte (58 Prozent) der Befragten fürchten sich vor einer schlechteren Wirtschaftslage. Bei der vorigen Befragung im Jahr 2019 teilten diese Sorge 35 Prozent. Im Zuge der Coronavirus-Pandemie mussten deutschlandweit viele Geschäfte schließen, dementsprechend blieben Umsatz und Gewinn aus. Weltweit veröffentlichen die ersten Unternehmen nun Gewinnwarnungen für das laufende Jahr. Das berichtet etwa das Handelsblatt.

„Verantwortung vom Schreibtisch“

46 Prozent geben an, sich vor einer Überforderung der Politiker zu sorgen. Im Vergleich zum Jahr 2019 bedeutet das allerdings ein Minus von einem Prozent. Die Zahlen zeigen, dass sich das Vertrauen der Bürger in die Politik nicht durch das Virus erschüttern ließ.  Zu Beginn der Krise war global allerdings immer wieder Unsicherheit hinsichtlich der zu treffenden Maßnahmen zu beobachten. „Hauptsache, die Verantwortung ist runter vom Schreibtisch“, kommentiert zum Beispiel der Tagesspiegel die Passivität des Berliner Bürgermeisters Michael Müller. Auch bundesweit war nicht immer klar, welchen Kurs die Politik fahren solle. So dementierte das Bundesministerium für Gesundheit am 14. März noch, dass massive Einschränkungen des öffentlichen Lebens ins Haus stünden – nur wenige Tage später war es dann soweit.

Seuchen im Vergleich

Weiterhin kommt die Studie zu dem Schluss, dass sich mehr Deutsche vor einer schweren Erkrankung fürchten. Im Vergleich zur Untersuchung aus dem Vorjahr ist bei den Deutschen die Angst vor einer schweren Erkrankung um sechs Prozent gestiegen  (41 Prozent). Bei vergangenen Seuchen war dieser Anteil allerdings noch höher. Im Jahr 2003 (Vogelgrippe) lag sie beispielsweise bei 55 Prozent und 2009 (Schweinegrippe) bei 49 Prozent. 2005 – ganz ohne vergleichbare Pandemie – gaben mit 64 Prozent so viele Deutsche wie sonst nie in den vergangenen 25 Jahren an, sich vor schwerer Erkrankung zu fürchten.

Zuletzt untersuchte die Studie auch die Sorge vor der eigenen Arbeitslosigkeit. 24 Prozent der Befragten gaben Arbeitslosigkeit als eine ernstzunehmende Sorge an. Hier hat die Corona-Krise allerdings ebenfalls keinen sichtbaren Einfluss, denn dieser Wert ist seit der vergangenen Befragung im Jahr 2019 gleichgeblieben. Die Sorgen der Deutschen haben sich demnach nicht grundlegend verändert.

Hilfe in Zeiten der Pandemie

In einem Gastbeitrag gibt Oliver Brüß, Vorstand Vertrieb und Marketing der Gothaer, Einblicke darüber, wie die Gothaer im Zuge der Coronavirus-Pandemie Vertriebspartner und Kunden unterstützt. Und André Schröter, Productowner LV/KV im Gothaer Partnervertrieb, erklärt, wie sich die Gothaer Index Protect währned Krisenzeiten hält und welche Chancen sie bietet.

Titelbild: ©allvision/ stock.adobe.com

Lars Nievelstein

Hat Kunstgeschichte und Literatur studiert. Schreibt gerne. So gerne, dass er sich sowohl in der NewFinance-Redaktion als auch in der Freizeit damit beschäftigt. Und sollte er mal nicht schreiben, interessiert er sich für E-Sport, Wirtschaft und dafür, wer gerade an der Börse abrutscht.

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