Ski fahren in den französischen Alpen, eine Kreuzfahrt auf dem Nil oder mit dem Hovercraft die Everglades erkunden. Urlaub im Ausland kann je nach Geschmack und Budget sehr unterschiedlich aussehen. Gesundheitsrisiken lauern aber überall. Infiziert sich ein Urlauber bei besagter Tour mit dem Luftkissenfahrzeug durch die Sümpfe im Süden Miamis mit einer Tropenkrankheit, muss er in einem Krankenhaus behandelt werden. Vielleicht muss er sogar per Krankentransport nach Deutschland zurück. Wer zahlt die Rechnung?

Viele Sorgen, wenig Absicherung

Das so etwas immer wieder vorkommt, zeigt das Ergebnis einer YouGov-Studie im Auftrag der Gothaer. Denn jeder vierte Deutsche musste bei einem Urlaub im Ausland schon einmal einen Mediziner aufsuchen. Dabei sind aber nur 52 Prozent aller deutschen Auslandsurlauber mit einer Auslandsreisekrankenversicherung ausgestattet. Ziemlich verwunderlich. Denn schließlich ist 70 Prozent der deutschen Auslandsurlauber das Thema Sicherheit wichtig. Gleichzeitig machen sich 57 Prozent Sorgen, dass sie im Urlaub erkranken oder einen Unfall erleiden.

Dass die Sorgen nicht ganz unberechtigt sind, zeigen weitere Zahlen aus der Studie. Ganze fünf Prozent der Befragten mussten schon einmal im Ausland im Krankenhaus behandelt werden. Außerdem benötigten zwei Prozent einen Krankenrücktransport.

Auch die Partnerländer sind teuer

Im EU-Ausland sind die Kosten für normale medizinische Behandlungen oft von der gesetzlichen Krankenversicherung gedeckt. Gleiches gilt für Länder, mit denen Deutschland Sozialversicherungsabkommen hat. So lange sie die Kosten auf deutschem Niveau nicht übersteigen. Doch viele Ärzte im Ausland rechnen höhere Sätze ab als in Deutschland. Die Differenz muss der Versicherte aus der eigenen Tasche zahlen. Sogar gesetzliche Krankenkassen verweisen deshalb auf die Sinnhaftigkeit einer Auslandsreisekrankenversicherung – auch innerhalb der EU.

Länder mit Sozialversicherungsabkommen (Krankenversicherung)
  • Bosnien-Herzegowina
  • Israel
  • Kosovo
  • Marokko
  • Mazedonien
  • Montenegro
  • Serbien
  • Türkei
  • Tunesien

16.000 Dollar für einen Unterarm

Außerhalb der EU ist eine Auslandsreisekrankenversicherung unverzichtbar. Fernreiseziele wie die USA oder Australien sind davon betroffen. Genauso, wie der touristische Kassenschlager Ägypten. Kosten, die hier für medizinische Behandlungen anfallen, müssen komplett alleine getragen werden. Und das kann sehr weh tun: In den Vereinigten Staaten kostet die Operation eines Unterarmbruchs laut Cicero schlappe 16.000 Dollar.

Rücktransport inklusive

Wer nach einem schweren Unfall im Ausland nur eingeschränkt reisefähig ist, braucht einen Krankenrücktransport. Diesen zahlt die gesetzliche Krankenversicherung grundsätzlich nicht. Auch nicht innerhalb der EU. Dabei ist der Rücktransport oft der größte Kostenpunkt.

„Wenn nach einer schweren Verletzung ein Krankenrücktransport notwendig wird, können schnell Beträge in fünfstelliger Höhe zustande kommen. Deshalb gehört eine Auslandsreise-Krankenversicherung dringend ins Gepäck, um bei einem Urlaub im Ausland abgesichert zu sein.“ (Ralf Gebhardt, Leiter Produktmanagement der Gothaer Krankenversicherung)

Diese Kosten lassen sich mit der Gothaer MediR bereits ab 15 Euro im Jahr vermeiden. So kann es sorgenfrei in den Urlaub gehen.

Titelbild: © lassedesignen

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