Ob beispielsweise ein Einzelzimmer im Krankenhaus oder die Behandlung durch einen Spezialisten in der gewünschten Klinik: Die gesetzliche Krankenversicherung gewährleistet dies in der Regel nicht.

Alterungsrückstellung ja oder nein?

Stationäre Krankenzusatzversicherungen können eine Lösung für gesetzlich versicherte Kunden sein. Die stationären Tarife unterscheiden sich nicht nur in Preis und Leistung, sondern auch in der Konzeption. Es gibt sie mit oder ohne sogenannter Alterungsrückstellung. Beide Konzepte bringen sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich.

Der Tarif ohne Alterungsrückstellung zeichnet sich dadurch aus, dass er sich ausschließlich am aktuellen Alter des Versicherungsnehmers und externen Einflüssen orientiert. Dadurch steigt der Versicherungsbeitrag jedoch mit zunehmendem Alter. Somit stellt dieser Tarif die risikoreichere Variante dar, hat jedoch den Vorteil, dass bei einer frühzeitigen Kündigung kein Geld verloren geht.

Prinzip Vorauszahlung

Viele Experten empfehlen den stationären Tarif mit Alterungsrückstellungen, da er das Risiko von ansteigenden Kosten minimiert. Denn der Versicherte zahlt hier einen nahezu konstanten Beitrag, der sich nach der Altersgruppe bei Abschluss der Versicherung richtet. Zunächst sind Beiträge fällig, welche über den aktuellen Gesundheitskosten liegen. Dieser Überschuss entspricht einer verzinsten Rückstellung, welche die Leistungen der Krankenzusatzversicherung zu einem späteren Zeitpunkt finanziert. Natürlich kann sich der Betrag in Zukunft erhöhen, insofern der Beitrag und die Alterungsrückstellungen nicht ausreichen, um die Krankheitskosten zu tragen. Der Abschluss einer Krankenzusatzversicherung lohnt sich deshalb auch schon in jungen Jahren. Denn der Monatsbeitrag fällt geringer aus und die Alterungsrückstellungen werden über einen längeren Zeitraum gebildet.

Den kompletten Beitrag sowie eine Veranschaulichung des Prinzips der Alterungsrückstellung finden Vermittler unter folgendem Link.

Auf unserem Blog finden Makler außerdem die Auswertung einer großen Versicherungsumfrage. Hier erzielte die Gothaer vor allem im Bereich Kranken überdurchschnittliche Ergebnisse. Außerdem liegt eine Checkliste für Vermittler vor, die dabei helfen kann das Vertrauen zwischen Kunden und Berater zu stärken.

Titelbild: ©lassedesignen/fotolia.com

Peter Bader

Gebürtiger Münchner und BWL-Student. Aufgrund seines Interesses für Wirtschaft und Finanzen entschied sich der Kreisligakicker für einen Wechsel in die NewFinance-Redaktion.

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