Auch in diesem Jahr widmete sich das unabhängige Analysehaus MORGEN & MORGEN (M&M) dem Thema Berufsunfähigkeit. Unter der Lupe: Produkte, Anbieter, Ursachen. Wie die Hofheimer Ratingagentur bekanntgab, bestätigt sich ein Trend der letzten Jahre: Nervliche Erkrankungen sind weiterhin die wichtigste Ursache für eine Berufsunfähigkeit. Während sie vor zehn Jahren nur etwa 20 Prozent aller BU-Fälle ausmachten, liegt der Anteil heute bei 31,52 Prozent.

Ursachen nur wenig verändert

Für Peter Schneider, Geschäftsführer von M&M, zeigt das „klar, dass das Thema Psyche mittlerweile als Krankheit anerkannt ist und vielfach auftritt.“ Gleichzeitig bedeutet das, dass nicht nur körperlich anspruchsvolle Berufe von dem Thema betroffen sind. Auch für Büroangestellte bleibt eine Absicherung daher wichtig. Neben den Nervenkrankheiten sind Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates die zweit-häufigste BU-Ursache. Der Anteil von Krebserkrankungen sank im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 15 Prozent. 2017 machte diese Sparte noch 16 Prozent aus. Auch Herzerkrankungen und Unfälle verzeichneten einen leichten Abstieg.

Quelle: MORGEN & MORGEN Rating Berufsunfähigkeit 2018

Sieben auf einen Streich

Natürlich wurden im großen Rating auch die BU-Produkte der Gothaer auf Herz und Nieren geprüft. Insgesamt sieben Tarife gingen ins Rennen. Mit dabei unter anderem die SBU Plus, die SBU Invest und die fondsgebundene BUZ. Das Urteil: Ausgezeichnet. Und zwar jeder einzelne Tarif. Eine genaue Übersicht der geprüften Tarife gibt es hier.

Transparent und klar

Getestet wurden die Tarife in den Teilbereichen Bedingungen, Kompetenz des Versicherers, Solidität und Antragsfragen. Im Teilrating Bedingungen wird geprüft, was der Tarif überhaupt leistet. Bei der Kompetenz des Versicherers werden etwa 50.000 Daten ausgewertet, etwa zu Erfahrung, Bestand und Leistungsfallprüfung. Die Solidität beruht auf den Finanzkennzahlen. Die Wertung der Antragsfragen ergibt sich aus der inhaltlichen Verständlichkeit und Transparenz der Antragsfragen. Diese sind also insbesondere für den Kunden relevant. Denn je klarer die Fragen formuliert sind, umso geringer ist das Risiko einer vorvertraglichen Anzeigepflichtsverletzung. Detaillierte Informationen rund um das Rating finden Kunden und Makler unter diesem Link.

Titelbild: © lassedesignen / fotolia.com

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