Zum 1. August 2018 wurde die Berufszulassung für Immobilienmakler sowie Wohnungseigentumsverwalter (WEG-Verwalter) und Mietverwalter (für Dritte) neu geregelt. Somit hat der Bundesrat in seiner Plenarsitzung am 27. April der Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) nach Maßgabe von Änderungen zugestimmt. Die Gothaer reagiert vorzeitig und so können mit den neuen Bausteinen der GewerbeProtect Wohnimmobilienverwalter, sowie Verwalter der Sparten Vermietung, Verpachtung, Handel und Vermittlung vorsorgen. Doch welche Änderungen kommen noch?

„Keine weiteren Fragen…“

Die künftige Rechtslage sieht zunächst vor, dass für Immobilienmakler die Erlaubniskriterien:

  • Zuverlässigkeit
  • Geordnete Vermögensverhältnisse

ausreichen. Auf weiteren Kriterien wie “Berufshaftpflichtversicherung” und “Sachkunde” wird verzichtet. Somit entfällt auch die Notwendigkeit einer Bestandsschutzregelung.

Wohnimmobilienverwalter

Der größte Einschnitt: Die bislang erlaubnisfreie Tätigkeit des Wohnimmobilienverwalters wird erlaubnispflichtig. Obwohl ursprünglich im Kabinettsentwurf anders vorgesehen, fallen künftig auch Mietwohnungsverwalter unter diese Pflicht. Diese tritt für bereits tätige Verwalter auf dem Markt ab dem 1. März 2019 in Kraft.

So müssen sie künftig nebst Zuverlässigkeit und geordneten Vermögensverhältnissen eine Berufshaftpflichtversicherung nachweisen. Verzichtet wird hingegen auf das Kriterium „Sachkunde“. Somit entfällt auch die Notwendigkeit einer Bestandsschutzregelung.

Bildung ist Trumpf

Ebenfalls neu: Die Weiterbildungspflicht. Diese gilt auch bei der erlaubnispflichtigen Tätigkeit mitwirkende Angestellte von 20 Stunden innerhalb von drei Jahren. Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine “Weiterbildungsdelegation” des Gewerbetreibenden für seine angestellten Aufsichtspersonen möglich.

Jahrelang verlässlich

Um das Risiko für Wohnimmobilienverwalter und Immobilienmakler zu minimieren, schuf die Gothaer eine Lösung: Die Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung. Als weiteren Baustein der Gothaer GewerbeProtect. Diese soll greifen, sobald die verwaltende Tätigkeit zum Vermögensschaden führt. Damit wird auf die vorzeitig gesetzliche Notwendigkeit des Vermögensschutzes reagiert. So können beide Vertragsteile, sowohl der für Wohnimmobilienverwalter als auch der für sonstige Immobilienverwalter, in Kombination oder als Einzelverträge abgeschlossen werden.

Weitere Highlights:

  • Erweiterter Deckungsumfang, auch rückwirkend für den Vorvertrag verfügbar (Bedingungsdifferenzdeckung)
  • Die Gothaer übernimmt die Versicherungsfälle des Vorversicherers, nach Ablauf der Nachmeldefrist
  • Gewährung von Abwehrschutz, auch wenn der Vorwurf einer wissentlichen Pflichtverletzung erhoben wird.

Titelbild: ©lassedesignen / Fotolia.com

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