Der Lockdown hält weiter an – womöglich bis Ostern. Die damit einhergehende Homeoffice-Phase begünstigt Cyber-Risiken. Vor allem Ransomware ist dabei immer gefährlicher. Die Gothaer bietet eine Lösung an.

Cyber-Crime auf dem Vormarsch

Aktuell nimmt die Bedrohung durch Cyber-Risiken zu. Zu diesem Schluss kommt die AGCS-Analyse eines deutschen Versicherers. Im Zuge der Analyse hatte diese weltweit knapp 1.700 Cyberversicherungsschäden mit einer Schadenssumme von insgesamt 660 Millionen Euro untersucht. Die Zahl der gemeldeten Cyber-Schäden sei zwischen 2016 und 2019 von 77 auf 809 gewachsen. Besonders gefährlich seien demzufolge DDoS-Angriffe sowie Phishing- und Ransomware-Attacken. Diese machen insgesamt 85 Prozent der Schadensummen aus.

  • DDoS-Angriffe: DDoS steht für Denial-of-Service. Die Angreifer behindern oder zerstören die Verfügbarkeit von Daten, Diensten oder ganzen Netzen.
  • Phishing: Hier versuchen die Angreifer, sensible Daten wie Passwörter oder Zugangsdaten „abzufischen“ – meistens geschieht das per Mail.
  • Ransomware: Abgeleitet vom englischen Wort „ransom“, was Lösegeld bedeutet. Die Angreifer dringen ins Netzwerk des Opfers ein und verschlüsseln es. Erst gegen ein Lösegeld geben sie es wieder frei. Häufig werden dabei jedoch wichtige Daten zerstört.

Das Ransomware-Problem

Ransomware ist klar auf dem Vormarsch. Bei Unternehmen sorgt sie für immer weiter steigende Verluste. Die Angriffe zeichnen sich durch zunehmende Raffinesse aus, immer höher werden die Lösegeldforderungen der Cyberkriminellen. Im Jahr 2019 belief sich die Zahl der gemeldeten Cybererpressungen auf knapp eine halbe Million, die Lösegelder betrugen insgesamt 6,3 Milliarden US-Dollar. Um die Fälle ganzheitlich zu bewältigen, waren mehr als 100 Milliarden US-Dollar notwendig.

Homeoffice begünstigt Cyber-Gefahren

So praktisch es für viele Unternehmen auch ist, die eigenen Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten zu lassen: Die große Homeoffice-Phase in Deutschland hat Cyberangriffe begünstigt. Der AGCS-Analyse zufolge haben Cyberkriminelle so neue Möglichkeiten erhalten, sich Zugang zu Netzwerken und sensiblen Informationen zu verschaffen. Malware- und Ransomware-Angriffe haben seit Anfang 2020 um mehr als ein Drittel zugenommen. Dazu gehören auch auf Covid-19 bezogene Online-Betrügereien. Weiterhin ist das Risiko durch Mitarbeiterfehler oder technisches Versagen gewachsen. „The COVID-19 crisis illustrated how criminals actively take advantage of society at its most vulnerable. Criminals tweaked existing forms of cybercrime to fit the pandemic narrative, abused the uncertainty of the situation and the public’s need for reliable information“, heißt es im aktuellen Internet Organised Crime Threat Assessment 2020 (IOCTA) von Europol. Dieser stellt neben der wachsenden Gefahr durch Ransomware auch die noch immer bestehende Gefahr der Schadsoftware Emotet sowie das hohe Gefahrenpotenzial von DDoS-Attacken heraus.

Unternehmen sehen das Risiko nicht

Ein damit zusammenhängendes Problem ist die Selbstüberschätzung kleiner Unternehmen. Dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zufolge ist die deutsche mittelständige produzierende Wirtschaft das beliebteste Ziel von Cyberangriffen. Jedes vierte Unternehmen (26 Prozent) sei bereits einmal das Opfer eines solchen Angriffs gewesen. „Die Verantwortlichen müssten mehr und bessere Schutzvorkehrungen treffen, die Mitarbeiter sensibilisieren und Notfallpläne schmieden. Stattdessen flüchtet man sich vielerorts darin, das Problem mehr oder weniger bewusst zu ignorieren“, sagt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen dazu. Stattdessen glauben jedoch viele daran, dass ihr Unternehmen „uninteressant“ oder „nicht groß genug“ sei, um ins Ziel von Cyber-Kriminellen zu geraten. Bei einer Untersuchung des GDV stellten sich viele Unternehmen als zu verletzlich für Cyber-Angriffe heraus.

Die Gothaer bietet eine Lösung

Für Vermittler bedeutet all das: Es besteht noch dringender Beratungsbedarf bei Gewerbekunden. Dazu muss er auch kein ITler sein, versichert Cyber-Experte Nikolaus Stapels. Mit der Gothaer Cyber-Police für Gewerbekunden können Vermittler individuell einen passenden Versicherungsschutz erstellen. Für Grundrisiken eignen sich die Bausteine „Haftpflicht“ und „Eigenschaden“. Davon abgesehen gibt es verschiedene Module, die dazu gewählt werden können. Dazu gehört zum Beispiel „Cyber-Diebstahl“. Weitere Informationen dazu gibt es auf dem Maklerblog.

Titelbild: © natali_mis/stock.adobe.com

Lars Nievelstein

Hat Kunstgeschichte und Literatur studiert. Schreibt gerne. So gerne, dass er sich sowohl in der NewFinance-Redaktion als auch in der Freizeit damit beschäftigt. Und sollte er mal nicht schreiben, interessiert er sich für E-Sport, Wirtschaft und dafür, wer gerade an der Börse abrutscht.

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