Soziale Netzwerke punkten mit verschiedenen Stärken und Möglichkeiten für das Marketing. Allerdings ist die Masse der Netzwerke groß und jedes davon kommt mit eigenen Regeln daher. Im ersten Teil der neuen Serie „Netzwerke im Netz“ geben wir einen Überblick über die verschiedenen Social Media Kanäle und ihre Entwicklung in den letzten Jahren.

#Throwback

Es gibt mittlerweile unzählige Social-Media-Plattformen. Einige davon sind seit Tag eins mit auf dem Spielfeld und wirken, als könnten sie kaum vom Thron gestoßen werden (Facebook, du bist gemeint!). Andere soziale Plattformen sind gefühlt grade erst aus dem Boden geschossen und sind inzwischen an der Spitze zu (TikTok, wir schauen dich an!). Den Überblick zu verlieren, welche Plattformen für Unternehmen weiterhin relevant sind und welche guten Gewissens ignoriert werden können, ist quasi vorprogrammiert. 

Über die Jahre hat sich die Bedeutung verschiedenster Anbieter stark gewandelt: Eine Statistik von 2017, über den Anteil der Unternehmen, die folgende Social-Media-Plattformen nutzen weltweit im Januar 2021 zeigt: Vor fünf Jahren war Facebook mit 94 Prozent an der Spitze. Daraufhin folgten Twitter mit 68 Prozent, LinkedIn mit 56 Prozent, Instagram mit 54 Prozent, Youtube mit 45 Prozent, Pinterest mit 30 Prozent. Das Schlusslicht bildete Snapchat mit sieben Prozent. 

#WindOfChange

Doch nichts ändert sich so schnell wie der digitale Markt. Plattformen können aus dem nichts kommen und plötzlich in aller Munde sein – oder im Falle von Clubhouse, der Audioplattform wohl eher in aller Ohr – und genauso schnell wieder verschwinden. Ehe sie überhaupt in eine Statistik aufgenommen werden können. Die gleiche Statistik über die Nutzung von Social Media Plattformen sieht heute so aus: 

Statistik: Anteil der Unternehmen, die folgende Social-Media-Plattformen nutzen weltweit im Januar 2021 | Statista

Wenn auch mit einem Prozentpunkt weniger, ist Facebook immer noch unangefochtener Spitzenreiter. Facebook eignet sich gut für Vermittler, eben weil so viele Menschen dort angemeldet sind. Allerdings wenden sich immer mehr Menschen von der Plattform ab.

Instagram hat jedoch deutlich zugelegt und liegt nun mit 78 Prozent an zweiter Stelle. Die Zukunftsperspektiven für diese Plattform sind enorm und der Andrang wird immer größer. Jedoch liegt der Fokus hier aktuell noch deutlich stärker auf Entertainment.

LinkedIn liegt weiterhin auf dem dritten Platz, wird jedoch mittlerweile von über 60 Prozent der Unternehmen genutzt. Diese Plattform eignet sich hervorragend für geschäftliches. Unternehmer bekommen hier gute Tools, der Preis ist dabei aber höher, als bei anderen Netzwerken.

Danach folgt Youtube und dann erst kommt die ehemalige Nummer zwei Twitter, die um ganze 20 Prozentpunkte abgestürzt ist. Youtube bietet viele Möglichkeiten: Von kurzen Clips bis zu detaillierten Erklärungsvideos haben Unternehmen hier alle Freiheiten. Leider ist der Produktionsaufwand entsprechend hoch. Auf Twitter hingegen sind Beiträge schnell erstellt, allerdings ist es für Unternehmen teils schwierig innerhalb des Zeichenlimits etwas mit Kundenmehrwert zu erschaffen, was gleichzeitig deren Wachstum fördert.

Auf dem vorletzten Platz hat sich ein Neueinsteiger platziert – TikTok, mit 9 Prozent. Snapchat ist weiterhin die Nachhut mit nur noch 4 Prozent.

#BrightFuture

Offenbar kann sich in wenigen Jahren sehr viel ändern. Wird Facebook auch in Zukunft die Nummer eins bleiben? Zunächst wendeten sich immer mehr Nutzer von der Plattform ab, doch mit dem Wirbel um das Metaverse sind nun wieder mehr Augen auf das Social-Media-Urgestein gerichtet. Doch Instagram hat in den letzten Jahren kräftig zugelegt. Setzt sich dieser Trend fort, könnte diese Plattform Facebook bald überholen. Dann ist da noch TikTok. Kaum eine andere Plattform hat in so kurzer Zeit so viele Nutzer gewonnen. Und die Wachstumsprognosen sehen einen weiteren Anstieg der Nutzerzahlen vor. Doch auf TikTok tummelt sich eine ganz andere Nutzergruppe als beispielsweise auf Instagram. Ist TikTok für Unternehmern überhaupt relevant? Um die verschiedenen Zielgruppen und Userinsights kümmern wir uns im nächsten Beitrag der Serie. 

Titelbild: ©Halfpoint

Victor Massari

Nach dem Abschluss seines Abiturs direkt an der Zugspitze in Bayern zog es den gebürtigen Garmischer in die Großstadt. In München studiert er jetzt Mediendesign und ist das jüngste Mitglied im Team der Online-Redaktion von New Finance.

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