„Die Zeit läuft ab“ – ein Sprichwort, das sich fest im deutschen Sprachgebrauch etabliert hat. Es geht auf eine Epoche zurück, in der die Menschen ihre Zeit mit Wasser gemessen haben. Wie die Welt berichtet, stammt diese Wasseruhr schon aus dem 16. Jahrhundert vor Christus. Heute gibt es wesentlich feinere Methoden. Es ist Zeit für einen Blick auf die Künstler hinter der Uhr.

Die Uhrenbranche in Zahlen

Ein paar Zahlen vorweg. Im Jahr 2018 hatte der Uhrenmarkt nach Angaben von Statista einen Umsatz von 489 Millionen Euro zu verzeichnen. Wie das statistische Bundesamt (Fachserie 4, Reihe 7.1 zum Produzierenden Gewerbe) berichtet, stieg der Umsatz im zweiten Quartal 2019 gegenüber dem ersten Quartal 2019 um 12,9 Prozent. Der Bundesverband Schmuck, Uhren, Silberwaren und verwandte Industrien e.V. vermeldet zudem einen Export von 1,5 Milliarden Euro für das Jahr 2018. Hierbei berücksichtigt er jedoch nur Betriebe mit einer jährlichen Berichtsgrenze von über 500.000 Euro. Allerdings sank die Zahl der angestellten Uhrmacher uhrreparatur-online zufolge zwischen 1999 und 2011 von knapp 4.400 auf etwa 3.000. Beim Nachwuchs sieht es jedoch anders aus: Aktuell nimmt die Zahl der Uhrmacher-Azubis zu. Zwischen 2010 und 2016 wuchs ihre Anzahl um 46,1 Prozent.

Infografik: Zahl der Uhrmacher-Azubis nimmt zu | Statista
Quelle: Statista

Die Uhr als Prestigeobjekt?

Im Zuge der Digitalisierung und der wachsenden Beliebtheit von sogenannten Smart Watches, die neben der Zeitanzeige auch zusätzliche Funktionen wie das Messen der Herzfrequenz haben können, stellt sich die Frage, ob mechanische Uhren nicht einfach verdrängt werden. Dies ist jedoch nicht der Fall. Zwar stellen Smartwatches laut dem Ebner-Verlag eine starke Konkurrenz im mittleren bis unteren Preissegment dar. Doch mechanische Uhren haben sich als Luxusgüter etabliert und gelten als Statussymbol. Kunden, die hier zugreifen, wollen damit ein bestimmtes Lebensgefühl ausdrücken. Als direkte Folge davon steigen die Preise. Hier kommen die Vintage-Uhren ins Spiel. Damit sind generell Uhren gemeint, die schon einige Jahrzehnte alt sind. Kunden kaufen sie gebraucht und umgehen damit den Erwerb von immer teureren modernen Luxusuhren. So bekommen sie wertvolle Markenexemplare zu attraktiveren Preisen.

Uhrmacher
Uhrmachermeister Thomas Kämper

Ein Handwerk für die Ewigkeit

Während Smartwatches nach einer Weile – ähnlich Smartphones – irgendwann „outdated“ sind, profitieren Vintage-Uhren davon, dass sie bereits beim Kauf veraltet sind. Die Reparatur ist für Profis kein Problem, egal, ob die Uhr zehn, dreißig oder gar hundert Jahre alt ist. „Allerdings braucht der Uhrmacher ein hohes Maß an Konzentrationsfähigkeit, ruhige Hände und eine gewisse innere Ruhe“, sagt der Uhrmachermeister Thomas Kämper aus Hamburg dazu. Ihn selbst reizt der Beruf vor allem wegen der Vielfalt an Herausforderungen, die die Uhrmacherei täglich bietet. Thomas Kämper hat sich auf die Beratung und Reparatur von Quarzuhren sowie mechanischen Uhren spezialisiert. Egal, wie kompliziert diese sind. „Am besten gefällt es mir, wenn ich alte oder antike Uhren wieder zum Leben erwecken kann.“ Und das in Handarbeit. „Ich repariere noch alles selbst, und zwar von der antiken Armbanduhr über die Quarzuhr bis hin zur Standuhr.“

Uhrmacher versichern

Spezielle Risiken für das Uhrmacherhandwerk sieht Thomas Kämper nicht. Auch gebe es keinen speziellen Tagesablauf. „Das hängt stark von der Art des jeweiligen Betriebs ab“, verrät er uns. Die Gothaer GewerbeProtect ist hierbei eine passende Lösung. Die modulare Struktur ermöglicht es Unternehmen, sich genau den Schutz zusammenzustellen, der zu ihrer individuellen Situation passt.

Auf unserem Blog haben wir die wichtigsten Informationen zur Gothaer GewerbeProtect zusammengestellt. Und Interessierte finden auf Thomas Kämpers Webseite weitere Details zu dessen Handwerk.

Titelbild: © Kevin Carden / stock.adobe.com

Lars Nievelstein

Hat Kunstgeschichte und Literatur studiert. Schreibt gerne. So gerne, dass er sich sowohl in der NewFinance-Redaktion als auch in der Freizeit damit beschäftigt. Und sollte er mal nicht schreiben, interessiert er sich für E-Sport, Wirtschaft und dafür, wer gerade an der Börse abrutscht.

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