Pünktlich zum offiziellen Startschuss in Deutschland vor wenigen Wochen berichtete der Gothaer Maklerblog erstmals über das Trendthema E-Scooter. Seitdem vergeht kaum ein Tag, an dem der Elektro-Tretroller nicht die Schlagzeilen beherrscht. Meist geht es dabei um Verletzungen oder Gefährdungen von Fußgängern oder um Fahrten unter Alkoholeinfluss. Dazu kommen Forderungen nach einer Helmpflicht, Klagen über zugeparkte Gehwege oder Berichte über das Fahren ohne Versicherungsschutz und Straßenzulassung.

Nun sorgt eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Gothaer für eine Überraschung: Das Thema E-Scooter geht trotz der Dauerberichterstattung in den Medien an der großen Masse der Leute vorbei! Mehr als Dreiviertel aller Befragten – 78 Prozent – will in den nächsten zwölf Monaten weder einen E-Scooter kaufen noch ausleihen. Ist der Hype um den Elektro-Tretroller am Ende gar keiner?

Nur ein Thema für die Generation Y?

Was letztlich auch viele Makler und Vermittler überraschen dürfte: nur 13 Prozent aller Befragten planen tatsächlich, einen E-Scooter auszuleihen. Gerade einmal vier Prozent wollen ein solches Fahrzeug wirklich kaufen. Deutlich wohlwollender werden E-Scooter von der jungen Zielgruppe gesehen: 30 Prozent der 18- bis 29-Jährigen möchten in den nächsten 12 Monaten einen E-Scooter ausleihen. Fünf Prozent der jungen Leute liebäugeln mit einem Kauf, weitere fünf Prozent können sich sowohl Kauf als auch Ausleihe vorstellen.

Besondere Gefährdung von Fußgängern

Eine Generationenkluft ist auch bei der Einschätzung des Gefahrenpotenzials von Elektro-Tretrollern festzustellen. Während 45 Prozent der älteren Befragten (60 und älter) die Fußgänger als am meisten gefährdet sehen, sind es unter den 18- bis 29-Jährigen nur 31 Prozent. Über alle Generationen hinweg sind 40 Prozent der Befragten dieser Meinung. Immerhin noch ein knappes Drittel geht davon aus, dass die Nutzer von E-Scootern selbst am stärksten gefährdet sind.

E-Scooter als Alternative zur Fußstrecke

Was die Nutzung der neuen Lifestyle-Roller betrifft, ist ein Trend bislang unübersehbar: diese Fahrzeuge kommen hauptsächlich in Großstädten zum Einsatz. Und zwar vor allem auf kurzen Strecken, die sonst eher fußläufig erledigt werden. Laut einer Studie des RBB sind es gerade mal 2,3 Kilometer, die jeder Nutzer mit einem E-Scooter zurücklegt. Der Trend zur Kurstrecke spiegelt sich auch in der Umfrage wider: Etwas mehr als die Hälfte der E-Scooter-Befürworter würden diesen für kurze Strecken nutzen, anstelle zu Fuß zu gehen (55 Prozent).

Eine Helmpflicht wäre kein Problem

Erfreulich positiv sehen viele Befragte das Tragen eines Helms. Obwohl bei Einführung des Elektro-Tretrollers noch gar nicht davon die Rede war, würden rund zwei Drittel der E-Scooter-Befürworter solch ein Fahrzeug auch dann nutzen, wenn eine Helmpflicht eingeführt würde. Etwa ein Drittel (30 Prozent) würden dann von einer Nutzung absehen.

Erforderliche Pflichtversicherung mit Upselling-Potenzial

Dank der intensiven Medienberichterstattung über den E-Scooter tritt ein Aspekt immer mehr in den Vordergrund: der nötige Versicherungsschutz. Dies lässt sich auch an der wachsenden Zahl an Suchanfragen ablesen. Wie das Fachmagazin Das Investment berichtet, verzeichnen die Suchanfragen „E-Scooter-Versicherung“ und „E-Roller Versicherung“ den im Vergleich zu anderen Versicherungsprodukten höchsten Anstieg.

Ob der E-Scooter auch noch in einem halben Jahr ein Trendthema sein wird, ist auch für Makler und Vermittler noch nicht absehbar. Bis dahin ist das derzeitige Trendgefährt ein praktischer Gesprächsaufhänger für den Smalltalk insbesondere mit jungen Kunden. Womöglich ergibt sich ja beim Plaudern über E-Scooter und die nötige Pflichtversicherung ein Hinweis auf andere Versicherungsprodukte, von denen der Gesprächspartner noch gar nichts gehört hat.

Mehr Informationen zur E-Scooter Versicherung der Gothaer gibt es in einem im Maklerportal hinterlegten Rundschreiben.

Titelbild: © Andrii IURLOV/fotolia.com; Beitragsgrafik: © Gothaer Versicherungsbank VVaG

 

 

 

 

 

 

 

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